Vampyres


Originaltitel:
Vampyres
Jahr:
1974
Eingetragen:
24.09.2014
IMDB-Wertung:
6,1/10

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Noch ist der Besucher guter Dinge
Bereits vor dem Vorspann geht's los mit lesbischem Sex – wobei die Szene damit endet, dass die beiden attraktiven jungen Damen (Marianne Morris und Anulka Dziubinska) erschossen werden. Nun folgt das Geschehen erstmal einem Mann (Murray Brown), der mit unklarem Ziel in ein Hotel eincheckt. Nach weiteren Szenen von gelinde gesagt geringem Interesse gaben er irgendwann eine Anhalterin auf: Eine der Frauen aus der Anfangsszene! Hä?

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Jetzt nicht mehr
Tja, auf jeden Fall leben die beiden Frauen nun wieder in einem feudalen Landsitz und verführen aufgeschlossene Männer zu längeren Aufenthalten – um in orgiastischen Szenen ihr Blut zu trinken. Wie das nun alles Sinn ergibt? Unklar, aber wohl auch unwichtig; insbesondere, wenn man das (nicht im positiven Sinne) schreckliche Ende gesehen hat. Der einzige inhaltlich interessante Aspekt: Ob es sich wirklich um Vampire im mythologischen Sinne handeln soll, wird (wahrscheinlich bewusst) offen gelassen. Genausogut könnte es sich einfach um eine katholisch geprägte Allegorie auf den „unbändigen Hedonismus“ der Zeit gemeint sein.

Wenn, dann allerdings mit der ebenfalls typischen Doppelmoral umgesetzt. Denn was der Film bietet, ist eben primär sehr offenherzig inszenierter Sex, stellenweise gemischt mit expliziter Gewaltdarstellung. Man liegt sicher nicht falsch, wenn man behauptet, dies sei sogar der eigentliche Sinn des Films. Angedeutete Handlungsansätze? Nur Vorwand. Inszenierung des eigentlichen Inhalts? Sehenswert, aber nicht überragend.

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