Kommissar X – Jagd auf Unbekannt


Originaltitel:
Kommissar X – Jagd auf Unbekannt
Alternativtitel:
Dodici donne d'oro
Jahr:
1966
Eingetragen:
04.08.2015
IMDB-Wertung:
6/10

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Wohlsituierte Herren mittleren Alters kommen bei Sprengstoffattentaten ums Leben. Tom Rowland (Brad Harris), Chef der Mordkommission Manhattans, untersucht den Fall. Ein mögliches weiteres Opfer oder auch Nutznießer könnte ein gewisser O'Brien (Nikola Popovic) sein. Dessen Sekretärin Joan (Maria Perschy) hat gerade Jo „Kommissar X“ Walker (Tony Kendall) beauftragt, Atomphysiker Bob Carrell zu finden.

Der erste Kommissar-X-Film wirkt in seinem Stil etwas unentschlossen. Größtenteils folgt er dem Schema der Playboydetektivgeschichten, mit der Betonung des Ersteren. Der Protagonist wird umschwärmt von jungen Frauen – eine reine Männerfantasie voller schamlosem Sexismus:

KommissarX-JagdAufUnbekannt02.jpg
„Denken Sie daran, Jo Walker, Sie haben eine schutzlose Frau vor sich.“
„Schutzlos gefällt mir!“

Die Handlung? Steht weitgehend still. Klar, es passiert immer irgendetwas, aber das Meiste bleibt final ohne Konsequenz. Bis dann gegen Ende dann plötzlich bei Goldfinger zu wähnen scheint. Ganze Szenen scheinen diesem Vorbild entnommen zu sein. Nur mit einer Extraportion Trashigkeit (das „willensstehlende Serum“).

Auf eigenen Füßen steht dieser Superdetektiv also noch nicht. Das Flair war aber wohl trotz der etwas fahrigen Inszenierung wohl gut genug, sofortige Nachfolgeproduktionen zu motivieren – wobei man aus heutiger Sicht diesen ersten Teil auch durchaus überspringen könnte.

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