Kommissar X – In den Klauen des Goldenen Drachen


Originaltitel:
Kommissar X – In den Klauen des Goldenen Drachen
Alternativtitel:
Agente Joe Walker: Operazione Extremo Oriente
Jahr:
1966
Eingetragen:
04.08.2015
IMDB-Wertung:
6/10

Ganz im Stil des Vorgängerfilms (Drei gelbe Katzen) geht's weiter. Warum neben dem Privatdetektiv „Kommissar X“ (Tony Kendall) auch der New Yorker Polizeichef Rowland (Brad Harris) wieder mit dabei ist, wird noch nicht mal mehr versucht, logisch zu erklären: „Wenn ich Urlaub bekomme, komme ich mit.“, verkündet letzterer, als er vom neuen Auftrag seines Freundes erfährt.

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Jede fremde Frau wäre froh!
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Hier wird selbstverständlich italienisch gesungen

Direkt bei der Ankunft in Singapur werden die beiden schon von beinahe Opfer des ersten Anschlags auf ihre Leben, als ihr Flugzeug nur Sekunden nach ihrem Aussteigen in die Luft gesprengt wird. Vor diesen Killerinnen (Gisela Hahn, Luisa Rivelli, Margaret Rose Keil) müssen sie sich natürlich weiterhin in Acht nehmen, wobei nicht jede der Frauen der geradezu magnetischen Anziehungskraft Joes widerstehen kann.

Ihr Auftrag? Das Laserfilter Professor Akrons (Ernst Fritz Fürbringer), das die Wirkung hundertfach intensiviert, und entsprechend von Gangstersyndikaten und ausländischen Mächten begehrt ist, muss vor deren Zugriff geschützt werden. Zum Glück schließt das den Schutz der Tochter des Professors (Barbara Frey) mit ein. Denn der Geheimbund des Goldenen Drachen (repräsentiert durch einen Typen mit roter Maske) fackelt nicht lange. Deren Regeln unter anderem als §5 das sofortige Erschießen einschließen.

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Schneidige Sportwagen, die durch exotische Kulissen brettern, knappe Bikinis, bauchfreie Tops und Hotpants tun mal wieder ihren unfehlbaren Dienst. Dass man Ölbrände bekanntermaßen mit Wasser löscht, der Protagonist erst laut verkündet, einem flüchtenden Handlanger der Bösen nicht folgen zu wollen („Lass ihn laufen, sehen wir und hier ein wenig um“), nur um dann direkt nach dem Schnitt doch hinter ihm her zu sein („Ich hab's eilig“), gehören ebenso zur Gesamterfahrung. Da verschmerzt man auch, dass die Actionszenen diesmal etwas einseitig geraten sind, nämlich beinahe ausschließlich aus Prügeleien bestehen.

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