Unheimliche Begegnung in der Tiefe


Originaltitel:
Encuentro en el abismo
Jahr:
1979
Eingetragen:
04.08.2010
Bearbeitet:
14.11.2010
IMDB-Wertung:
3,6/10

begegnung01.jpg
Nachdem die Tochter (Carole André) eines wohlhabenden Mannes auf ihrer Hochzeitsreise durchs Bermudadreieck spurlos verschwunden ist, finanziert dieser eine Expedition, sie zu suchen. Auf ihren Tauchexpeditionen entdecken die Teilnehmer Unfassbares...

...wovon man allerdings konkret wenig zu Sehen bekommt. Stattdessen gibt es an Naivität kaum zu überbietende, todernst vorgetragene Dialoge über Außerirdische (deren Existenz Konsens zu sein scheint unter den Beteiligten) und UFOs (ebenfalls Konsens). In mehreren Monologen wird versucht, das Ganze „wissenschaftlich“ zu unterfüttern. Da fällt beispielsweise der Name „Einstein“ (und dem armen Herren werden Dinge in den Mund gelegt, die er sicherlich niemals gesagt hat) und sogar aus dem Off werden Erklärungen abgegeben – wobei man sich bei letzten nie so sicher ist, ob die „zur Handlung“ gehören, oder „die realistische Basis“ der Geschichte darstellen sollen.

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Diese Dialoge finden vor immer den gleichen drei sehr billigen Kulissen statt. So sind beispielsweise die Scheiben der Jacht, mit der die Expedition hin und herfährt, permanent beschlagen, damit man keine Außenaufnahmen reinprojizieren musste. Und gegen Ende erdreistet sich der Film sogar, völlig ohne immanente Begründung einfach Menschen vor einem schwarzen Hintergrund abzufilmen.

Positiv erwähnenswert insofern, dass es „mal was Anderes“ ist, dass die Aliens anscheinend gar nicht mal so böse sind. Was man sich aber eben praktisch selbst zusammenreimen muss (wahrscheinlich soll die Unheimliche Begegnung der dritten Art nachvollzogen werden, aber jener Film ist ja ebenfalls ziemlich öde...). Sonst gibt es nicht viel zu sehen. Man sollte sich nicht von dem schönen DVD-Cover (das nebenbei den Darsteller Andrés Garcia verkaufsfördernd als „Andy Garcia“ bezeichnet) mit der glänzenden Stadt, dem seltsamen Himmel und dem interessanten Gefährt blenden lassen – mit dem unspektakulär-langweiligen Film hat das nicht viel zu tun.

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