Amok


Originaltitel:
Schizo
Alternativtitel:
Blood of the Undead
Jahr:
1976
Eingetragen:
26.07.2016
IMDB-Wertung:
5,7/10

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Die Zeitungsnachricht über die Hochzeit der Eiskunstläuferin Samantha (Lynne Frederick) findet auch in der Provinz Aufmerksamkeit: William Haskins (Jack Watson) macht sich sofort auf den Weg nach London und stellt Samantha nach. Dieser war der frühere Liebhaber Samanthas Mutter und wurde für deren Mord verurteilt. Samantha hatte die Tat als Kind mitansehen müssen. Nach Drohanrufen und Psychospielchen (strategisch platziertes Blut im Bad usw.) kommt es in ihrem Umfeld zu einigen neuen Morden – will Haskell seine Tat von damals zu Ende bringen? Freunde & Polizei sehen erstmal keinen Zusammenhang.

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Leider ist es so, dass nach dem ordentlichen Anfang die Spannungskurve streng nach unten verläuft. Man fühlt sich als Zuschauer sehr sicher, wie die Dinge liegen, und das Motiv der verfolgten Unschuld, der keine glaubt, hat man in anderen Filmen schon viel besser gesehen (Mitternachtsspitzen, Frauen bis zum Wahnsinn gequält). Als dann in der Seance der einzige im Rückblick verwertbare Hinweis auftaucht, dass doch vielleicht mehr dahinterstecken könnte, ist man bereits so weit eingelullt, dass man nicht mehr aufpasst, sondern nur noch das Ende herbeisehnt.

Da nicht viel Verwertbares geschieht, hat man viel Zeit, sich zu ärgern. Ein Beispiel: Warum wartet Samantha so lange, der Polizei gegenüber ihren Verdacht mit Haskell zu äußern? Der ist ja schließlich ein verurteilter Mörder, während sie sich nichts hat zu schulden kommen lassen. Nein, auch das Ende erklärt dies nicht, denn wem Nichts bewusst ist, der kann auch keine Schuldgefühle haben. Bringt alles nichts, das war Zeitverschwendung.

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