The Transfiguration

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Originaltitel:
The Transfiguration
Jahr:
2016
Eingetragen:
11.10.2016
IMDB-Wertung:
6/10

Der Vampir – Archetyp des Außenseiters. Milo (Eric Ruffin), 14, durchlebt typische Entfremdungseffekte des Teenageralters. Als ausgegrenzter „Nerd“ treibt er es auf die Spitze und projiziert seine Leidenschaft für's Fantastische auf sich selbst; er hält sich für einen Vampir.

Es bleibt nicht bei detaillierten Planungen. Regelmäßig macht er sich nachts auf die Jagd, ermordet Menschen und trinkt ihr Blut. Dass er sich danach meist übergeben muss, scheint ihn nicht weiter zu irritieren. Ansonsten verbringt er seine Zeit mit der Suche nach möglichst „realistischen“ Vampirgeschichten sowie dem Anschauen von Videos über Fleischproduktion. Der Film wird zur Geschichte um zwei Außenseiter, als Milo die gleichaltrige Sophie (Chloe Levine), die im gleichen Gebäude bei ihrem Großvater lebt, kennenlernt.

Hier spielt The Transfiguration seine Stärken aus. Die beiden sind eigentlich recht gegensätzlich. Doch in gewisser Weise finden sie zueinander, da sie sich doch gegenseitig ergänzen. Beinahe so weit, dass Milo seine Gewaltfantasien und Traumata vergisst.

Aber eben nur beinahe, und diese Traumata stellen sich leider – typisch Amerikanisch – als platt heraus. Der Rückblick, in dem er seine Mutter nach ihrem Selbstmord auf ihrem Bett findet, ist einfach nur billig. Ebenso hätte man sich die moralisierende Pseudoläuterung schenken können; insbesondere jedoch auf deren Untermalung mit Kirchenhymnen. Ohne solche negativen Stilmittel geht es wohl nicht – schade, denn ansonsten gibt es einiges Positives zu berichten.

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