XX... Unbekannt


Originaltitel:
X the Unknown
Jahr:
1956
Eingetragen:
06.08.2010
Bearbeitet:
18.09.2010
IMDB-Wertung:
6,4/10

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Im tiefsten Schottland wird bei einer Militärübung eine ungewöhnliche hohe Strahlenbelastung festgestellt. Mehrere Soldaten erleiden Verbrennungen. Allerdings sind die Strahlenwerte dann auch genauso schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Trotzdem kommt es zu Todesfällen. Dr. Royston (Dean Jagger) stellt die Theorie auf, dass die in der Erdkruste eingeschlossene Energie im Laufe von Millionen von Jahren ein Bewusstsein erlangt haben könne, das sich nun in einem lebendigen Wesen auf der Suche nach Nahrung manifestiert. Und wovon ernährt sich ein Energiewesen? Natürlich von Energie! (?)

Dies ist nicht die einzige „wissenschaftliche“ Theorie, die der Film aufstellt. Einige Erklärungen, die der Clichéwissenschaftler von sich gibt, sind gar nicht mal so übel (die Begründung, dass Volumen nicht gleichbedeutend mit Form und vor Allem hoher Dichte ist), andere völlig absurd („Dies ist ein radioaktives Staubkorn. Wie bringt man so etwas um?“ – völlig irrelevante Frage, da das Staubkorn im Gegensatz zum Monster nicht lebendig ist). Also genau so, wie es sich im Genre gehört.

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XX... Unbekannt ist einer dieser Science-Fiction-Filme, in denen man das Monster praktisch nie zu Gesicht bekommt. Stattdessen gibt es zahllose Szenen, in denen die Kamera auf einzelne Charaktere „zoomt“, die mit entsetztem Gesicht direkt in die Kamera starren, bis sie praktisch vom Bild „überfahren“ werden und laut aufschreien – um anzudeuten, dass das Monster sie erwischt hat.

Gegen Ende bekommt man dann doch noch ein paar kurze Augenblicke auf die Bedrohung, die sich als ruckelig animierte Schleimmasse herausstellt. Teilweise sieht das durchaus akzeptabel aus, teilweise aber auch etwas zu billig (die Stromleitungen...).

Schlecht gemacht ist der Film spannungstechnisch trotzdem nicht. Kann man sich schon angucken, man darf nur nichts Besonderes oder Spektakuläres erwarten.

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