Ator - Der Barbar kehrt zurück


Originaltitel:
Ator l'invincibile 2
Alternativtitel:
Ator - Der Unbesiegbare
Jahr:
1984
Eingetragen:
07.08.2010
Bearbeitet:
17.08.2010
IMDB-Wertung:
2,1/10

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Muskelmann Ator (Miles O'Keeffe) wird von seinem ehemaligen Lehrmeister Akronas (Charles Borromel) zur Hilfe gerufen: Er hat eine Atombombe (!) erfunden und hat nun Angst, dass diese in falsche Hände gerät. Damit liegt er gar nicht mal so falsch, denn schon bald fällt er in die Hände des Bösewichts Zor (David Brandon), der das Geheimnis aus ihm herauspressen will. Ator, sein stummer Gefährte Thong (Chen Wong) und Akronas Tochter Mila (Lisa Foster) müssen ihn aufhalten.

Im ersten Drittel dieses Films wird kurz die Handlung des ersten Ator-Films nacherzählt. Allerdings so, wie es gerade für diesen zweiten Film passt. Von Ators Hochzeit ist nicht mehr die Rede (so dass er für Mila frei ist), der „Verräter“ des ersten Teils wird in dieser Erzählung zum guten Freund und „Helden“ und von Akronas als „Lehrer“ Ators war im vorigen Film ebenfalls nicht die Rede. Aber was soll's? Letztlich ist all das ja doch nur wieder ein Vorwand dafür, dass Menschen in Fellbekleidung mit blitzenden Schwertern aufeinander losgehen.

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Allerdings ist dieser Teil im direkten Vergleich nochmal ein Stück schlechter als der Vorgänger. Weder scheint es ein zusammenhängendes Drehbuch gegeben zu haben, noch sind die Szenen für sich gesehen irgendwie direkt oder indirekt (d.h. im Sinne unfreiwilliger Komik) gelungen. Zwischendurch taucht unmotiviert ein Schlangenkult auf, der Menschenopfer fordert. Ator kehrt in sein Heimatdorf zurück (das ja eigentlich zerstört war, aber wie gesagt: wer fragt schon nach Konsistenz) und wird dort betäubt und dem Kult ausgeliefert. Alles völlig ohne Zusammenhang mit dem eigentlichen Plot. Und die Kämpfe sind größtenteils einfallslos heruntergespuhlt. Einmal wird einem sogar ein „Kampf gegen Unsichtbare“ vorgesetzt – schon fast eine Unverschämtheit, so ein offensichtliches Sparprogramm ist das.

Wobei sich das jetzt alles sehr negativ anhört. Man muss bedenken, dass schon der erste Teil ziemlich schlecht ist. Insofern eine adäquate Fortsetzung für Fans (gibt es die?), die die Erwartungen erfüllt, aus dem der Witz aber eher raus ist.

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