Der Stärkste unter der Sonne


Originaltitel:
Maciste, l'eroe più grande del mondo
Jahr:
1963
Eingetragen:
26.04.2017
Bearbeitet:
26.11.2017
IMDB-Wertung:
5,5/10

Als Genrefan kennt man das ja: Eigentlich müsste Prinzessin Resia (José Greci) auf dem Thron sitzen, doch aufgrund ihres Alters darf sie noch nicht, bis sie den richtigen Kerl zum Heiraten gefunden hat. Ein Zustand, den ihr Onkel Pergasos (Piero Lulli) genau so zu behalten gedenkt, um selbst Regent zu bleiben. Zu dumm nur, dass der Schwächling den Stadtstaat unter die Knute eines verfeindeten Reiches geführt hat. So müssen nun horrende Steuern für Tributzahlungen eingetrieben und regelmäßig Jungfrauen zur Opferung bereitgestellt werden.

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Da kann Gutmensch Marcellus (Mark Forest) nicht tatenlos zusehen. Er schließt sich einer rebellisch gesinnten Gladiatorengruppe an, die sich mit Soldaten anzulegen trauen und die Prinzessin zu verkuppeln gedenkt. Doch, Überraschung, diese hat diesbezüglich ihren eigenen Kopf bzw. ihren Stolz. Und überhaupt: Sich mit einer kleinen Patrouille zu prügeln ist eine Sache, aber wie geht man mit der echten militärischen Bedrohung um?

Normalerweise gilt bei Muskelmannfilmen ja die einfache Gleichung, dass der Spaß mit der Frequenz lächerlicher Monsterpuppeneffekte steigt. Solche gibt es im Stärksten unter der Sonne überhaupt nicht. Und trotzdem ist der Film ganz brauchbar!

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Einerseits ergibt die Handlung immanent einigermaßen Sinn. Die Abziehbildcharaktere handeln nachvollziehbar und in Schranken glaubwürdig. Und es wird eben nicht behauptet, mit Muskelkraft lasse sich alles lösen. Die Produktionsqualität spielt selbst bei Action- und Massenszenen (von Seeschlacht bis Wagenrennen) ebenfalls mit. Da verschmerzt man beinahe den Einbau der „lustigen“ zwergenwüchsigen Figur…

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