Die Rückkehr der Wildgänse


Originaltitel:
Cobra Mission
Alternativtitel:
Cinque uomini contro tutti
Jahr:
1986
Eingetragen:
31.05.2018
IMDB-Wertung:
5,1/10

Mit Geheimcode Wildgänse hat die Rückkehr abgesehen von der Präsenz Manfred Lehmanns nichts mehr zu tun. Lehmann spielt diesmal „Mark“, einen desillusionierten und gelangweilten Vietnamveteranen. Gemeinsam mit seinen alten Kumpanen John (John Steiner), Roger (Christopher Connelly) und Richard (Oliver Tobias) begeben sie sich auf eigene Faust zurück nach Bangkok. Ihr Plan ist, aus Privatvergnügen amerikanische Kriegsgefangene zu befreien. Pater Lenoir (Donald Pleasance) stattet sie mit Waffen aus und schleust sie rüber nach Vietnam.

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Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Man befindet sich also im Kielwasser des zweiten Rambos. Wo sich schon das Vorbild jenseits des Schwachsinnsgrenzflusses befand, kann man diese Wildgänse einfach nur noch als debil bezeichnen. Ganz abgesehen von dem unglaublich blödsinnigen Plot, wird ernsthaft versucht, die vier Protagonisten als positive Helden zu charakterisieren – während sie gleichzeitig friedliche vietnamesische Bauern nach Belieben ausplündern, die Leben Unbeteiligter unnötig aufs Spiel setzen und Sprüche ablassen wie: „Gelbarsch bleibt Gelbarsch“.

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Apropos Sprüche: Die „Moral“ des Ganzen muss natürlich, ganz im Rambo-Sinne, sein, dass amerikanisches Militär und Regierung „ihre Jungs“ wirklich im Stich lassen usw. usf. Was dann am Ende in angemessener Plattheit folgendermaßen zusammengefasst wird: „Das hier ist nicht gerecht. Denk nicht weiter drüber nach, so ist Vietnam“ Nein, danke!

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