Battle of the Stars


Originaltitel:
Anno zero – Guerra nello spazio
Alternativtitel:
War of the Planets
Jahr:
1977
Eingetragen:
19.08.2018
IMDB-Wertung:
2,9/10

Captain Hamilton (John Richardson), seines Zeichens cooler Rebell in Uniform, untersucht die Herkunft seltsamer Kommunikationssignale aus den Tiefen des unbekannten Weltalls. Als feindlich gesinnte Raumschiffe angreifen, scheinen sich die schlimmsten Befürchtungen der Zuhausegebliebenen zu bewahrheiten: Steht eine Invasion bevor? Die irdischen Medien rotieren. Hamilton kann Schiff und Mannschaft immerhin dank seines kühlen Kopfes trotz Beschädigung retten und zwecks Reparaturen auf einem nahegelegenen Planeten, nebenbei Quelle der Signale, notlanden. Hier erwarten die Menschen einerseits die kläglichen Reste einer an der eigenen Technologie zu Grunde gegangenen humanoiden Ex-Zivilisation, sowie aggressive Killer-Roboter, die von einer übermächtigen künstlichen Intelligenz gesteuert werden. Letztere behauptet, die Menschen hierhergelockt zu haben.

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Wäre der Film auch nur ansatzweise so unterhaltsam, wie er so zusammengefasst vielleicht klingt, hätte man einen guten Abend gehabt. Doch ehrlich gesagt sind die Absurditäten bildlich nicht absurd genug und wahrscheinlich dem gleichen Grund (Budgetmangel) passiert über lange Strecken überhaupt herzlich wenig. Klar, gewisses Humorpotential zeigt sich, wenn der Bordcomputer „berechnet“, der bislang ungesehene Feind verfüge sicher über einen Selbstzerstörungsknopf, wahrscheinlich in leuchtend roter Farbe (was sich selbstverständlich als korrekt erweist). Oder wenn wenige Sekunden nach dem Tod seines gesamten Volkes ein letzter Überlebender des Planeten (Aldo Canti) stolz und gut gelaunt über die Brücke des Raumschiffes stolziert. Oder eben jener Überlebender dann mal eben doch noch kommentarlos und ohne Not von den Menschen mit in den Weltraum katapultiert wird, um sich einer anderen Gefahr zu entledigen.

Nur sind das eben alles Beispiele aus den letzten fünfzehn Minuten. Bis dahin siecht Battle of the Stars in öden, konsequenzlosen und letztlich inhaltslosen Szenen dahin, die weder akzeptabel gespielt, inszeniert, ausgeleuchtet oder sonst irgendwas sind. „Schlecht“ bedeutet nicht immer auch unterhaltsam.

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