Jesse James meets Frankenstein's Daughter


Originaltitel:
Jesse James meets Frankenstein's Daughter
Jahr:
1966
Eingetragen:
19.08.2018
IMDB-Wertung:
3,1/10


…Meets Frankenstein's Granddaughter war wohl nicht klangvoll genug, obwohl es sich bei Maria (Narda Onyx) und Rudolf Frankenstein (Steven Geray) laut eigener Aussage sehr wohl um die Enkel des Grafen handelt. Die beiden befinden sich auf jeden Fall im Exil des amerikanischen Westens, da sie sich im heimischen Österreich Strafverfolgung aufgrund ihrer medizinischen Experimente ausgesetzt sahen. In der ihrem Status angemessenen Burg fahren sie nun genau damit fort. Das nahegelene Dorf ist bereits praktisch entvölkert, da die beiden zahlreiche Versuchskaninchen benötigten – die restlichen Bewohner sind geflohen.

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Jesse James (John Lupton) befindet sich derweil nach dem verkorksten Überfall auf eine Postkutsche auf der Flucht vor dem Gesetz. Begleitet von Muskelmann Hank (Cal Bolder) und Mexikanerin Juanita (Estelita Rodriguez) verschlägt es ihn auf eben jene Frankenstein'sche Burg, da Hank medizische Hilfe benötigt. Die bieten die beiden Enkel, jedoch natürlich nicht ohne den Hintergedanken, das letzte ihnen noch verbliebene künstlich hergestellte Gehirn des Opas bei der Gelegenheit einzusetzen.

Was schön bizarr hätte enden können, krankt leider an allen Ecken und Enden. Primär daran, dass sich den Großteil der Laufzeit die beiden Antagonisten, also Jesse James und Maria Frankenstein, praktisch in verschiedenen Filmen befinden. Bis sie sich überhaupt das erste Mal gegenüberstehen, ist bereits viel zu viel Laufzeit verschwendet. Und wenn es dann endlich kommt, findet der zumindest implizit versprochene große Endkampf überhaupt nicht statt, da Jesse das Finale gefesselt und bewusstlos verbringt. Na toll. Viel versprochen, nichts gehalten.

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