Lifeforce – Die tödliche Bedrohung


Originaltitel:
Lifeforce
Alternativtitel:
Space Vampires
Jahr:
1985
Eingetragen:
29.08.2019
IMDB-Wertung:
6,1/10

Als eine Raumexpedition vertrocknete Riesenfledermäuse und drei nackte Menschen in Glassärgen mit zurück auf die Erde bringt, hätte man sich ja eigentlich denken können, dass dies keine gute Idee sein würde. Die Wesen erwachen zum Leben und saugen allen Menschen, die ihnen über den Weg laufen, die Energie aus. Vampirisch bleiben die Opfer jedoch nicht tot, sondern werden ebenfalls zu Saugern, die nun dauernd Nachschub an Lebensenergie brauchen, um nicht als vertrockneter Hohlkörper zu Enden.

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Licht und Schatten an allen Ecken und Enden. Die unfreiwillig komisch anmutenden Puppeneffekte am Anfang weichen, als man schon gar nicht mehr damit rechnet, einer deftigen Gruselatmosphäre. Klassische Motivik – vom unsterblichen Urbösen, das jeweils als Spiegelbild seiner Opfer auftritt bis zur „Lösung“ des Problems durch phallische Penetration der Obervampirin – stimmt den geneigten Zuschauer wohlwollend. Doch andererseits wieder fordert die überfrachtete Erzählstruktur mit ihren diversen Perspektivwechseln, Zeitsprüngen, Rückblenden und wechselnden Protagonisten ihnen einfach zu viel ab.

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Trotzdem: Wie so häufig bleibt die Ambition stärker im Gedächtnis als jedes Detail der Umsetzung. Und auf der Ambitionsskala schießt Lifeforce weit über das angenommene Maß hinaus.

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