Agenten sterben einsam


Originaltitel:
Where Eagles Dare
Jahr:
1968
Eingetragen:
29.11.2019
IMDB-Wertung:
7,7/10

Der 2. Weltkrieg. Auf Schloss Adler wird ein per Flugzeug verunglückter amerikanischer General gefangengehalten. Da dieser Geheiminformationen zum bevorstehenden D-Day hat, muss er dringend herausgehauen werden. Das soll eine britische Kommandoeinheit unter dem Befehl von Major Smith (Richard Burton) und unterstützt von dem amerikanischen Offizier Schaffer (Clint Eastwood) erledigen. Doch schon kurz nach der Fallschirmlandung ist einer der Soldaten tot, ohne dass der Grund direkt feststellbar wäre. Und überhaupt: Wie in die Bergfestung eindringen? Da muss eine Tarnung her.

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Was sich nach einem Actionfilm anhört, liefert genau das, plus jede Menge Agentengenre mit Verrätern, unklaren Loyalitäten, zweifelhaften Charakteren, doppelten oder dreifachen Spielchen usw. Der Zuschauer wird dabei von der ersten Minute an in einer atemlosen Szenenabfolge gefangengehalten. Nichts steht jemals still, immer, wenn man gerade denkt, die wirklichen Gegebenheiten nun doch durchschaut zu haben, kommen wieder neue Dinge heraus. Es gelingt, niemals ins völlig Unlogische oder Absurde abzugleiten, und die geringe Wahrschinlichkeit fällt beim Schauen gar nicht auf.

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Mehr noch als das Verwirrspiel ist jedoch der Schauplatz der Star des Geschehens. Die verschneite Alpenlandschaft mit der Festung auf dem Berg, in die nur eine einzige lange Straße und eine Seilbahn führen. Irgendwann ahnt man als Zuschauer, dass das Hereinkommen im Vergleich zum Entkommen sogar vergleichsweise einfach gewesen sein wird. Die ikonische Schlusszene samt Herumkrabbeln außen auf der Seilbahn war somit zu erwarten und auch diesbezüglich wird geliefert. Zweieinhalb Stunden, die schnell vergehen.

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