The Jigsaw Man – Agenten sterben zweimal


Originaltitel:
The Jigsaw Man
Jahr:
1984
Eingetragen:
28.03.2020
IMDB-Wertung:
5,2/10

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Alte Recken unter sich
Philip Kimberley (Michael Caine) war ehemals Chef des britischen MI6, bevor er zu den Sowjets überlief. Dort ist er nach diversen Skandalen nun jedoch ebenfalls zur Persona Non Grata geworden. Für tot erklärt und mit chirurgisch verändertem Gesicht begibt er sich zurück nach Großbritannien. In der Identität eines sowjetischen potentiellen Überläufers nimmt er Kontakt mit seinen eigenen ehemaligen Mitstreitern (Laurence Olivier, Charles Gray) auf und bietet ihnen eine angebliche Liste dort tätiger sowjetischer Spione. Die setzen Jamie Fraser (Robert Powell) auf den Fall an – pikanterweise verbandelt mit Kimberleys Tochter Penelope (Susan George).

Dem Doppelagentengenre ist ein gewisses Maß an Verwirrspiel per Definition inhärent. So stellt sich auch bei dem Puzzlemann die Frage, bei wem nun eigentlich seine wahren Loyalitäten liegen, wen er aus welchen Motiven gegen wen anderen auszuspielen versucht. Nur zerrt die endlos verquatschte Expositionsphase schonmal derart am Geduldsfaden, dass Aufmerksamkeit dann, wenn es endlich einigermaßen zur Sache geht, kaum noch vorhanden ist. Nicht, dass man dem wirren Finale, in dem nicht einmal mehr klar sichtbar ist, wer eigentlich warum auf wen schießt, und das dann mit ebenso wirren verbalen Enthüllungen über persönliche Motive aufwartet, sonst hätte folgen können.

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