Das Licht am Ende der Welt


Originaltitel:
La luz del fin del mundo
Jahr:
1971
Eingetragen:
30.06.2020
IMDB-Wertung:
6,1/10

Denton (Kirk Douglas) versucht als einsamer Leuchtturmwärter das Lebenstrauma seiner verlorenen Liebe Emily Jane zu vergessen. Der bärige Macho läuft nochmal zu voller Form auf, als Piraten unter dem Kommando des charismatischen Kongre (Yul Brynner) auf der Insel einfallen zwecks Irreführung vorbeifahrender Schiffe. An Bord eines der ersten so ins Verderben gelockte Schiffe: Eine junge Frau (Samantha Eggar), die Emily Jane zum Verwechseln ähnlich sieht.

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Achtung, Achtung, der Zirkus ist in der Stadt!

Das eigentlich erwartete und auch zumindest vordergründig stattfindende Katz- und Mausspiel zwischen Denton und den Piraten auf der übersichtlichen Insel wird gleich zweifach ad absurdum geführt. Nicht genug damit, dass die Bande eher wie eine Hippie-Zirkusfamilie rüberkommt – eine zentrale Szene zeigt Kongre dann sogar zu Pferd (dieses inklusive Schmuckgeschirr) vor einem unverkennbaren Zelt. Während Dentons Kumpan passenderweise ein Affe ist. Zweitens dann der heroische Einsatz zur Rettung der Damsel, die aber überhaupt nicht gerettet werden will; sich sogar weigert mitzukommen. Und das mit sogar nachvollziehbarer Begründung.

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Schon strömen die Zuschauer herbei

Dass sie nachher dafür bluten muss, fällt wieder in den Bereich der Konvention, ebenso wie das actionreiche, aber eben auch unoriginelle Ende. Durchstehen muss man leider auch immer wieder handlungstechnische Längen. Doch die beiden Höhepunkte bleiben Hängen. Wenn auch eher auf intellektueller, als wirklich mitreißender Ebene.

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