Die gläserne Sphinx


Originaltitel:
La sfinge d'oro
Alternativtitel:
Die goldene Sphinx
Jahr:
1967
Eingetragen:
30.06.2020
IMDB-Wertung:
4,9/10

Man könnte anfangs durchaus noch Hoffnung haben, als primäres Auswahlkriterium für Professor Nichols (Robert Taylor) neue Sekretärin (Anita Ekberg) erklärtermaßen ihre Bikinifigur ist. Mit Nichte Jenny (Gianna Serra) ist gleich noch eine weitere junge Dame auf dem Weg zu seiner Ausgrabungsstätte, an der er das Elixir ewiger Jugend zu finden gedenkt.

DieGlaeserneSphinx01.jpg

Doch bis Jenny überhaupt eintrifft, dauert es ewig und auch sonst passiert nicht viel. Fiese Araber greifen an, Giftschlangen tauchen auf, die Einheimischen warnen vor einem Fluch, der die Grabentweiher treffen wird, wahrscheinlich ist ein Verräter in den eigenen Reihen… also all das, was einem so in einem 30-sekündigen Brainstorming zum Thema Ausgrabungsfilm in Ägypten einfällt. Nur völlig ohne jede Dynamik inszeniert, unterlegt von unsäglicher Dudelmusik und einer Handlung, die derart fasert, dass man sich irgendwann kaum mehr der Ausgangsprämisse überhaupt noch erinnern kann.

Bezeichnend, dass längliche Erklärungen, was man da dann angeblich gerade erlebt haben soll, in der Endszene aus dem Off gegeben werden müssen. In Einklang zu bringen mit dem gerade gesehenen Film ist das alles allerdings keinesfalls.

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