Das Schreckenshaus des Dr. Orloff


Originaltitel:
La vie amoureuse de l'homme invisible
Alternativtitel:
In den Krallen des Unsichtbaren
Jahr:
1971
Eingetragen:
15.09.2010
IMDB-Wertung:
4,3/10

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Orloff mag keine Gäste
Die Lektion des Ganzen: Man sollte sich, bevor man auf dem Wühltisch zuschlägt, zumindest mal den Originaltitel eines Films angucken und durchdenken. „Das Liebesleben des unsichtbaren Manns“ hätte den Fehlkauf vielleicht vermieden.

Vordergründig sind die typisch Frankenstein'schen Horrormotive immerhin vorhanden: Dr. Orloff (Howard Vernon) lebt auf einer abgelegenen Burg, wo er unmoralische Experimente durchführt. Er hat nämlich ein Monster geschaffen – ein unsichtbares (wie praktisch für die Masken- und Kostümbildner...). Dieses Monster ernährt sich von Blut und... und nun kommt es... ist nur mittels Sex zu beruhigen/kontrollieren.

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Warum liegt hier eigentlich Stroh?
Das ist der Vorwand, ein paar extremst lächerliche (FSK16-) Nacktszenen einzubauen, in denen das unsichtbare Wesen vorgeblich junge Frauen vergewaltigt. Durch die Unsichtbarkeit sieht es aber eben genau danach aus, was es auch war: nackte Frauen, die sich völlig alleine unmotiviert auf dem Boden winden. Minutenlang. Einer dieser Fälle, in denen es einen peinlich ist, das anzugucken, obwohl niemand anders im Raum ist.

Es wirkt so, als sei das der zentrale Inhalt des Films (und bzgl. der Produktionsprioritäten ist es wohl auch so), aber wenn man genauer überlegt, war das in Rahmen der Gesamtlänge dann doch nur recht wenig. Der Rest besteht aus... nichts. Öde, öde und nochmals öde! Finger weg!

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