Jack the Ripper - Das Ungeheuer von London


Originaltitel:
Jack the Ripper
Jahr:
1988
Eingetragen:
18.09.2010
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
7,6/10

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1888: Morde an Prostituierten in Whitechapel hält Inspektor Abberline (Michael Caine) von Scotland Yard in Atem. Die Leichen sind allesamt verstümmelt, allerdings mit offensichtlichem medizinischen Fachverstand, da Organe auf professionelle Weise entfernt wurden.

Abberlines erste Spuren stammen von einem Hellseher (Ken Bones) und dem Leibarzt der Königin, Sir William Gull (Ray McAnally), der ihm einen Einblick in seine Forschung über die Natur des Wahnsinns gibt. Ein Verdächtiger ist der Schauspieler Richard Mansfield (Armand Assante), dessen Darstellung von Stevensons Mr. Hyde etwas zu überzeugend wirkt. Eine andere Spur führt pikanterweise sogar zu einem Mitglied der königlichen Familie.

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Die Mordserie geht jedoch weiter und es formiert sich in Whitechapel eine „Bürgerwehr“ (man könnte es auch „Lynchmob“ nennen), die „Verdächtige“ wie einen Schuster und einen Metzger verfolgen, da eine lederne Schürze an einem Tatort gefunden wurde. Der tatsächliche Mörder wird dagegen immer frecher und hinterlässt mittlerweile sogar kryptische Nachrichten für die Polizei...

So sollte Fernsehen sein! Der Zweiteiler ist hervorragend besetzt (neben den bereits genannten u.A. auch Harry Andrews) und sehr gut ausgestattet. Inhaltlich lehnt er sich grob an Jack the Ripper: The Final Solution an – und auch wieder nicht. Die Verschwörungstheorie wird beseite gelassen, ansonsten folgt man Stephen Knights Erklärung der Verbrechen.

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Das heißt, dass man eine nicht völlig unwahrscheinliche Version des historischen Ereignisse zu sehen bekommt, die aber unterhaltsam aufgemacht ist. Ein wenig Geduld muss man natürlich mitbringen – drei Stunden klassischer, detaillierter Ermittlungsarbeit, in der jede Menge Informationen ausschließlich anhand von Gesprächen vermittelt werden – in denen wiederum viele Namen fallen.

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