Sherlock Holmes - Der Hund der Baskervilles


Originaltitel:
The Hound of the Baskervilles
Jahr:
2002
Eingetragen:
19.09.2010
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6,6/10

Sir Charles Baskerville ist unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen. Die offizielle Untersuchung ergibt, dass es sich um einen natürlichen Tod handelt: Herzversagen. Sein guter Freund Dr. Mortimer (John Nettles) reist nach London, um Sir Charles' Erben, Sir Henry (Matt Day), abzuholen.

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Da bereits für Sir Henry ein Drohbrief eingetroffen ist, sucht der Doktor bei der Gelegenheit Sherlock Holmes (Richard Roxburgh) auf und erzählt von einem Fluch, der auf der Familie Baskerville liegen soll: Ein monströser Hund soll schon mehrere von Sir Henrys Vorfahren umgebracht haben. Holmes zeigt sich zwar interessiert an dem Fall, kann jedoch vorerst selbst keine Zeit erübrigen. So schickt er stattdessen Dr. Watson (Ian Hart) auf das Anwesen der Baskervilles, um Sir Henry im Notfall beschützen zu können.

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Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte wird der Originaltitel korrekt ins Deutsche übersetzt („Baskerville“ ist kein Orts-, sondern ein Familienname). Auch sonst hat man sich viel Mühe um Authentizität gegeben. Einzig ganz am Ende gibt es ein paar Kampfszenen, die zusätzlich eingefügt wurden und recht aufgesetzt wirken.

Ansonsten wird praktisch der Roman 1:1 verfilmt. Was erstmal gut ist, aber: diese Dramaturgie ist eben für einen Roman ausgelegt, nicht einen Film. So wirkt das Geschehen streckenweise etwas behäbig, trotz prinzipiell guter Darsteller. Das ist eben der tatsächlich existente Fluch, wenn alle immer nach „werkgetreuen“ Verfilmungen schreien...

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