Phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde


Originaltitel:
Viaje al centro de la Tierra
Jahr:
1976
Eingetragen:
22.09.2010
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
4,7/10

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Prof. Otto Lindenbrock (Kenneth More) bekommt in einem Antiquariat ein Buch angeboten, das sein Interesse weckt. Dieses enthält Instruktionen zur Reise ins Erdinnere. Zusammen mit seiner Tochter Glauben (Ivonne Sentis), einem preussischen Soldaten (Glaubens Verlobter; Pep Munné) und einem Schafhirten (Frank Braña) als Führer macht er sich auf in Weg – direkt in einen Vulkan. In den Höhlen treffen sie auf einen mysteriösen Mann, der sich nur „Olsen“ nennt (Jack Taylor), der ebenfalls diese Welt erkunden möchte. Er schließt sich der Gruppe an. Schließlich gelangen sie tatsächlich ins Erdinnere und finden dort eine Welt vor, deren Pflanzenwelt recht ausgefallen ist (z.B. Pilze, die größer sind als Menschen). War schon die Flora ungewöhnlich, so ist es die Fauna sogar noch mehr: Hier haben Dinosaurier und andere Riesenechsen überlebt, sie treffen auf Riesenaffen usw.

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Der Name des Regisseurs (Juan Piquer Simón), insbesondere in Kombination mit Jules Verne, verheißt nichts Gutes, aber Entwarnung: Die Reise ist unterhaltsam! Die Charaktere sind alle ganz sympathisch (selbst der Soldat, der so überhaupt nicht dem preußischen Cliché entspricht). Die Monster sind zwar billig, aber nicht zu billig. Und dabei bleibt das Ganze immer harmlos – ernsthafte Gewalt gibt es nicht zu sehen, niemals stirbt Jemand oder wird ernsthaft verletzt. Der Tonfall bleibt immer locker und humorvoll.

Dass dann gleichzeitig noch ein paar inhaltlich und dialogtechnisch originelle Stellen auftauchen, hält auch erwachsene Zuschauer bei der Stange. Bzgl. des Geheimnisses um Olsen wird so Einiges angedeutet. Dieser hat auch so einige interessante Ansichten; so bricht aus ihm einmal in bitterem Tonfall heraus: „Hier unter der Erde heilen Verletzungen viel schneller... ein ideales Schlachtfeld!“ Von Olsen und seiner „Basis“ hätte man sich durchaus noch mehr gewünscht.

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