King Kong und die weiße Frau


Originaltitel:
King Kong
Jahr:
1933
Eingetragen:
23.09.2010
Bearbeitet:
26.12.2011
IMDB-Wertung:
8/10

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Produzent Carl Denham (Robert Armstrong) macht hauptsächlich Abenteuerfilme. Für seinen nächsten braucht er noch eine Besetzung für die weibliche Hauptrolle. So sammelt er auf der Straße die junge, gutaussehende Ann Darrow (Fay Wray) auf, die das Geld dringend braucht, und los geht die Schiffsreise.

Auf der Insel angekommen, auf der der Film gedreht werden soll, findet die Besatzung diese jedoch bewohnt von einem primitiven Stamm, der gerade eine Frau einem gewissen „Kong“ opfern will. Als sie jedoch Ann erblicken, entschließen sie sich anders, entführen sie und übergeben sie „Kong“: einem riesigen Affen.

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Kong trägt Ann in seine Höhle auf der anderen Seite der Insel. Auf dem Weg wird er von diversen anderen Urzeitmonstern herausgefordet, die er jedoch allesamt überwinden kann. Auch eine Abordnung der Schiffsbesatzung ist ihm auf den Fersen, um Ann wieder zu befreien. Das gelingt schließlich.

Hier wären „Monsterfilme“ normalerweise vorbei und das wäre angesichts der Laufzeit bis zu diesem Zeitpunkt (gut 70 Minuten) auch legitim. Man wurde durch hervorragende Trickeffekte und spannenden Szenenaufbau bereits bestens unterhalten.

Doch King Kong geht weiter und das ist sicherlich neben der für Jahrzehnte wegweisenden Tricktechnik der Grund, warum der Film bis heute so hoch angesehen ist: Denham hat den Gedanken, aus Kongs Existenz Profit zu schlagen. Er schafft es, den Gorilla zu betäuben und aufs Schiff zu verfrachten.

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In New York angekommen mietet er ein Theater, um „King Kong“ der „zivilisierten“ Welt vorzustellen. Die Blitzlichter der Pressefotographen machen diesen allerdings verrückt; er kann seine stählernen Fesseln zerreißen, begibt sich auf die Flucht quer durch die Stadt und hinterlässt einen Pfad der Verwüstung – bis alles schließlich auf der Spitze des Empire State Buildings zu Ende kommt.

Die bittere Mediensatire und die tragische Darstellung des „Monsters“ sind es, die neben der zwar natürlich, wie die Rolle es verlangt, eindimensionalen, aber perfekt passenden Darstellung Fay Wrays im Gedächtnis bleiben. So werden auch prinzipiell einfache Abenteuer- und Monsterfilme zu anerkannten Klassikern!

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