Bluebeard


Originaltitel:
Bluebeard
Jahr:
1944
Eingetragen:
26.09.2010
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6,1/10


Gaston Morrell (John Carradine) ist so eine Art „Universalkünstler“: Er malt, schnitzt Puppen, die er selbst entwirft, führt umfangreiche Theaterstücke mit diesen auf, in denen er dann auch noch singt. Und er hat eine Psychose: Er wird immer für ein paar Tage völlig besessen mit seinen weiblichen Modellen, doch nachdem er sie gemalt hat, bringt er sie um und „entsorgt“ sie in der Seine.

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Das gefällt ihm selbst nicht – er ist sich seinem Handelns bewusst und leidet darunter, möchte dem ein Ende setzen. Doch sein Vermieter (Ludwig Stössel), der sehr gut vom Verkauf von Morrells Portraits lebt, hat ihn in der Hand, schanzt ihm immer wieder neue Modelle zu. Eines der Portraits bringt die Polizei dann letztlich auf die Spur des geheimnisvollen Mörders, den die Presse (nach dem Märchen) „Blaubart“ nennt.

Da steckt ein guter Film drin, aber man muss ihm Zeit geben. Die Geschichte schwankt erstmal zwischen „simpel“ und „offensichtlich“ und auch die letztendliche „psychologische Erklärung“, warum Morrell so handelt, wie er es tut, ist erstmal nicht sonderlich glaubwürdig. Carradine spielt tatsächlich recht überzeugend und mit dem „Hintermann“ kommt dann tatsächlich noch ein Aspekt ins Spiel, der übers Übliche hinaus geht. Hat man sich dann auf die Geschichte eingelassen, bemerkt man weitere Details, wie die ungewöhnliche Puppentheateraufführung. Also: Geduld!

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