Revenge of the Zombies


Originaltitel:
Revenge of the Zombies
Jahr:
1943
Eingetragen:
12.10.2010
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
4,6/10

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Lila (Veda Ann Borg) ist überraschend verstorben. Ihr Bruder (Mauritz Hugo) kann nicht so recht daran glauben, dass das „natürlich“ vor sich gegangen sein soll. Zusammen mit einem Privatdetektiv (Robert Lowery) stattet er seinem Schwager (John Carradine) einen Besuch ab.

Dieser hat nicht nur einen deutschen Namen, sondern verhält sich auch sonst sehr verdächtig. Er verbindet in Experimenten sein medizinisches Fachwissen mit Voodooritualen, um die Toten auferstehen zu lassen – um für die Nazis in seinem Heimatland eine unbesiegbare Armee aufzubauen. Eines seiner Experimente: seine eigene Ehefrau.

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...das ist eben eine typische billige Kriegsproduktion. Böse Deutsche, aber allzu bedrohlich darf es auch nicht werden, denn man möchte ja gute Laune und Hoffnung verbreiten. So gibt es also „dumme, feige Neger“ (denn das ist witzig) und der Plan der Bösen muss natürlich fehlschlagen. Wobei das ohnehin nicht so gefährlich geworden wäre mit einer „Armee“ bestehend aus fünf oder sechs Zombies, die auch noch alle körperlich recht alt und schwächlich wirken.

Etwas schwächlich neben der einfachen Dramatik auch die Voodooszenen an sich. Die Wiederbelebung besteht daraus, dass Jemand wie eine Eule ruft. Obwohl Bösewicht Carradine ein Labor voller Chemie und Elektronik hat, kommt nichts davon jemals zum Einsatz. Für Einiges Stirnrunzeln sorgt dann auch noch, dass einer der Helden zwar die gesamte Verschwörung entdeckt und überwältigt wird, sich nach seiner Selbstbefreiung dann aber wieder friedlich mit dem Oberbösen an den Esstisch setzt und sich mit Alkohol abfüllen lässt.

Die knappe Stunde, die es dauert, kann es jedoch immerhin ganz passabel durchhalten. Sicher nichts Besonderes, aber akzeptabel.

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