Night of the Ghouls


Originaltitel:
Night of the Ghouls
Alternativtitel:
Revenge of the Dead
Jahr:
1959
Eingetragen:
23.10.2010
Bearbeitet:
06.06.2012
IMDB-Wertung:
3,5/10

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Ein Betrüger (Kenne Duncan), der sich Dr. Acula nennt und mit einem Turban herumläuft, hat sich in dem Haus eingenistet, in dem vor Jahren ein verrückter Wissenschaftler seine Experimente vornahm (siehe Bride of the Monster). Mit diesem Haus hat er auch den einzigen Überlebenden „geerbt“: den monströsen Lobo (Tor Johnson), nun noch deutlich entstellter. Aculas Masche ist es, angebliche Seancen für verzweifelte Hinterbliebene zu veranstalten, in denen er angeblich Kontakt zu den Verstorbenen aufnimmt. Tatsächlich melden sich jedoch angeheuerte Schauspieler als „Geister“ zu Wort. Was Acula nicht weiß: In dem Haus spukt es wirklich...

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Ein sehr unspektakuläres Edward D. Wood-Machwerk: Bis es wirklich losgeht (d.h. wir wirklich mal zu Aculas Haus kommen), wird viel zu viel Zeit mit Szenen verschwendet, die nachher keinen Einfluss mehr haben (irgendeine irrelevante Polizeiuntersuchung ohne Sinn und Verstand). Unfreiwillige Komik kommt dann auf, als es an die Seancen geht. Obwohl diese natürlich auch in der Handlung nur gestellt sein sollen, sind sie dermaßen billig und peinlich, dass man sich nur an den Kopf fassen kann: Eine „schwebende“ Trompete, die von alleine spielt, ein lachender Kopf, mehrere Skelette am Tisch usw. Johnson als Lobo hat zwar ein respektables Makeup, aber praktisch überhaupt keine Rolle; man fragt sich, warum er überhaupt nochmal auftaucht. Überhaupt bleibt die Verbindung zum angeblichen Vorgängerfilm praktisch nicht existent.

Ein anderer „Gaststar“ ist Wahrsager Criswell, der als Erzähler und „Obergeist“ fungiert. Damit sorgt er für den des Films, als Acula auf seiner Flucht dann von den echten Geistern aufgehalten und „bestraft“ wird. Wobei das natürlich relativ zu verstehen ist. Soll heißen: gut ist auch diese Szene nicht, nur eben besser, als das, was vorher passiert ist. Was allerdings ehrlich gesagt das Durchhalten bis dahin nicht rechtfertigt. Die beste Seite des Films insgesamt: Die ernstgemeinte Nutzung des Namens „Dr. Acula“. Auch, wenn der gar kein Vampir ist.

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