Die meisten von
Edgar Allen Poes Geschichten sind eher kurz. Auch wenn
Roger Corman und
Richard Matheson es bereits ein paar Mal recht erfolgreich geschafft hatten, die Handlungsfäden auf Spielfilmlänge zu strecken, konnten sich manchmal gewissen Längen nicht verleugnen lassen. Deshalb ist
Schwarze Geschichten ein Episodenfilm.
Es geht los mit
Morella: Lenora (
Maggie Pierce) kehrt in ihr Elternhaus zurück. Ihr Vater (
Vincent Price) hat ihr niemals verziehen, dass seine Frau bei der Geburt Lenoras verstarb – er macht Lenora dafür verantwortlich. Zwar findet er sich mit der Zeit mit ihrer Anwesenheit ab, aber eine Tragödie bahnt sich an, als Lenora entdeckt, dass die Leiche ihrer Mutter immer noch in ihrem ehemaligen Bett liegt...
Darauf folgt
Die schwarze Katze: Herringbone (
Peter Lorre) entdeckt, dass seine Frau (
Joyce Jameson) eine Affäre mit Luchresi (
Vincent Price) hat. Er mauert die beiden lebendig in seinem Keller ein. Versehentlich hat er jedoch auch eine Katze mit eingesperrt, deren Geschrei schließlich die Polizei auf die Spur des Doppelmordes führt.
Zuletzt geht es um
Mr. Valdemar (
Vincent Price), der im Sterben liegt. Seine Schmerzen kann nur einer im Zaum halten: der Hypnotiseur Carmichael (
Basil Rathbone). Im Gegenzug erlaubt er Carmichael, ein Experiment durchzuführen: Am Zeitpunkt seines Ablebens schafft Carmichael es, Valdemars Seele in dieser Welt zu halten...
Mal gruselig, mal witzig, mal spannend – eine gelungene Mischung mit guten Darstellern und kurzweiligen Geschichten. Keine sticht dabei besonders heraus, weder im Positiven, noch im Negativen. Also eine seltene Konsistenz.