Baron Blood


Originaltitel:
Gli orrori del castello di Norimberga
Jahr:
1972
Eingetragen:
09.11.2010
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6/10

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Okkultismus kommt bei Frauen bekanntermaßen immer gut an
Peters (Antonio Cantafora) Vorfahre war ein grausamer Sadist – der „Blutbaron“. Um Studentin Eva (Elke Sommer) zu beeindrucken treibt er sich in seinem verfallenen Familiensitz herum und liest die Worte einer Beschwörungsformel, die den Baron zurückbringen soll, von einer Schriftrolle ab. Schon bald muss er dies bereuen – oder genauer gesagt Eva, die von einem düsteren Fremden verfolgt und attackiert wird. Das Schloss wird an den Rollstuhlfahrer Alfred Becker (Joseph Cotten) verkauft, doch der Geist des Barons gibt keine Ruhe und Eva muss nun den Rest des Films erschreckt gucken und davonrennen.

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Becker hat den Folterkeller originalgetreu restauriert
Nach Baron Blood weiß man das übliche Niveau deutscher Synchronisationen erst richtig zu schätzen. Dieser Film ist diesbezüglich nämlich dermaßen schlecht, dass die ohnehin schon sehr schwachen schauspielerischen Leistungen (auch der Darsteller, die es eigentlich besser können) nochmal weiter heruntergezogen werden.

Was sich allerdings nahtlos ins sonstige Gesamtbild einfügt. Platter geht's kaum, Spannung kommt niemals auch nur ansatzweise auf und wer der Bösewicht ist, ist ja wohl mehr als offensichtlich: Schließlich heuert man keinen bekannten ehemaligen Hollywoodstar an, ohne ihm auch eine entscheidende Rolle zu geben – selbst, wenn er insgesamt nur 15 Minuten lang auf dem Bildschirm zu sehen ist.

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