Dance of Death
- Originaltitel:
- House of Evil
- Alternativtitel:
- Totentanz im Schreckensschloss
- Jahr:
- 1968
- Eingetragen:
- 11.11.2010
- Bearbeitet:
- 02.06.2012
- IMDB-Wertung:
- 3,6/10
Der alternde (aber, wie er immer wieder betont, noch kerngesunde) Matthias Morteval (
Boris Karloff) hat keine direkten Nachkommen, möchte deshalb seine Erben kennenlernen. Hierzu lädt er alle in Frage kommenden Verwandten in sein Haus ein (darunter
Julissa und
Andrés Garcia). Tatsächlich kommt er bald ums Leben, der Streit ums Erbe beginnt – und nimmt ebenfalls tödliche Ausmaße an.
Angeblich basiert dieser mexikanische „Horrorstreifen“ auf einer Geschichte von
Edgar Allen Poe. Welche Geschichte das sein soll, bleibt das Geheimnis der Produzenten.
Dance of Death ist schlecht. Sein Fluch aber: Im Vergleich zu den noch folgenden mexikanischen Karloff-Filmen ist er nicht
ganz so schlecht. Was effektiv bedeutet, dass er einfach stinklangweilig ist. Die Schauspieler bleiben völlig farblos und der wirren Geschichte zu folgen, ist mehr als anstrengend. Am Anfang des Films werden beispielsweise mehrere Frauenleichen mit herausgeschnittenen Augen gefunden – was erstmal überhaupt nichts mit der Erbengeschichte zu tun hat. Sollte da einfach Zeit geschunden werden? Der Verdacht liegt nahe.