Todesschlaf


Originaltitel:
Insomnia
Jahr:
1997
Eingetragen:
22.11.2010
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
7,4/10

Kommissar Engström (Stellan Skarsgård) soll den Mordfall der 17-jährigen Schülerin Tanja (Maria Mathiesen) aufklären. Schnell deutet einiges auf einen örtlich ansässigen Schriftsteller hin (Bjørn Floberg). Bei der Verfolgung des Verdächtigen im Nebel fallen plötzlich Schüsse – doch Engströms Kugel trifft seinen Partner Vik (Sverre Anker Ousdal). Trotz aller Schuldgefühle manipuliert er die Beweise, dass es so aussieht, als hätte der Verfolgte den Polizisten erschossen. Das hat jener jedoch seinerseits beobachtet, so dass er Engström nun in der Hand hat...

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Es kommt mal wieder Vieles zusammen: Der Protagonist macht in der Panik einen Fehler – anstatt seinen Fehler einzugestehen, der für ihn wahrscheinlich noch nicht mal ernsthafte juristische Konsequenzen gehabt hätte, macht er sich durch die Manipulation erpressbar. Seine Verfassung wird jedoch nicht nur durch diese unbestreitbare Schuld angegriffen: In diesen nördlichen Gefilden gibt es praktisch keine Nacht – die Sonne scheint permanent, weshalb er nicht schlafen kann.

„Richtig“ und „falsch“ ist letztendlich nicht viel (auf beiden Seiten). Der Mord ist „gefühlt“ ebenfalls nach zehn Minuten eigentlich geklärt. Trotzdem bleibt es spannend, was eben die eigentliche Leistung des Films ausmacht.

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