Ich kämpfe um dich


Originaltitel:
Spellbound
Jahr:
1945
Eingetragen:
23.01.2011
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
7,6/10

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Psychoanalyse
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„Der Besitzer“ wartet hinter dem Schornstein
Dr. Edwardes (Gregory Peck) soll die Leitung einer psychiatrischen Anstalt übernehmen. Doch den anderen dort ansässigen Ärzten, allen voran Dr. Murchison (Leo G. Carroll) und Dr. Peterson (Ingrid Bergman), wird schnell klar, dass mit Edwardes etwas nicht stimmt.

Tatsächlich ist es gar nicht Edwardes, sondern einer von dessen ehemaligen Patienten. Der echte Edwardes ist tot und „John Brown“, wie er sich jetzt nennt, fühlt sich dafür verantwortlich. Die Weg zur Wahrheit liegt irgendwo in seinem Unterbewusstsein verborgen. Dr. Peterson macht es sich zur Aufgabe, Johns Unschuld zu beweisen – trotz aller Fakten, die dafür sprechen, John habe Edwardes ermordet. Mit der Hilfe ihres früheren Lehrers, Dr. Bulov (Michael Chekhov), kommt sie den tatsächlichen Geschehnissen langsam auf die Spur – inklusive einer unerwarteten Wendung...

In der Thrillerhandlung verpackt geht es hier eigentlich um Träume und ihre Bedeutung. Jetzt kann man sicher gepflegt (und zu Recht) über die simple Symbolik der Traumsequenzen und ihre sehr eindimensionale Deutung meckern – was zählt ist aber, dass die Gestaltung dieser Träume (bei der Salvador Dalí mitwirkte) bis heute eine der treffensten und originellsten filmischen Umsetzungen von „Traumlogik“ (also dem Fluss von Geschehnissen ineinander) ist. Geplant war in dieser Richtung anscheinend ursprünglich sogar noch mehr. Schade, hätte man gerne gesehen. Das entschädigt dann sogar für den hohen Kitschfaktor.

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