No Way Out - Es gibt kein Zurück


Originaltitel:
No Way Out
Jahr:
1987
Eingetragen:
02.02.2011
IMDB-Wertung:
7,1/10

Tom Farrell (Kevin Costner) ist mit Susan Atwell (Sean Young) involviert. Doch auch Toms höchster Vorgesetzter, der verheiratete Verteidigungsminister David Brice (Gene Hackman), hat mit ihr eine Affäre. Als dieser von der Existenz (aber nicht der Identität) seines Konkurrenten erfährt, erschlägt er Susan im Affekt. Sein persönlicher Assistent (Will Patton) manipuliert alles so, als sei Brice niemals dort gewesen. Stattdessen versuchen die beiden, den Verdacht auf den anderen, unbekannten Mann zu lenken – indem sie eine interne Untersuchung anstellen mit dem vorgeblichen Ziel, einen sowjetischen Spion zu entlarven. Ausgerechnet Tom wird mit der Untersuchung betraut...

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Diesem Foto kommt im Laufe der Handlung noch einige Bedeutung zu

Abgesehen von der Verlegung in die Politik- und Spionagewelt mit all ihren Verschwörungsmöglichkeiten ist No Way Out praktisch ein Remake von Spiel mit dem Tode. Nicht nur wird ein Mann damit beauftragt, einen Sündenbock für einen durch seinen Chef begangenen Mord an seiner Geliebten zu suchen, der er auch noch selbst ist, sondern die Parallelen reichen bis hin zur Charakter- und Szenenebene: In beiden Filmen findet sich der ruchlose Berater des Chefs, der die „Menschenjagd“ im zynischen Wissen über die Wahrheit organisiert, es werden Zeugen herangeschafft zwecks Gegenüberstellungen, denen der Protagonist in seinen eigenen Büroräumlichkeiten entgehen muss usw.

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Offizieller Bericht an den Minister

Mehr Zeit als in der Vorlage wird hier allerdings für die Vorgeschichte bis zum Mord verwendet. Zweifellos auch, da man mit Sean Young eine damals sehr populäre Darstellerin in dieser Rolle hatte. Neu aus offensichtlichen Gründen auch der starke Fokus der Ermittlung auf Technikspielereien (die ganze Sache mit dem Foto/digitaler Bildrekonstruktion).

Die Spannung ist durchaus vergleichbar, einzig das pseudo-ironische Ende wirkt willkürlich und effekthascherisch. Allerdings kann das nur auf Zuschauer wirken, die irgendwelche sehr positive Werte (im Sinne von „aufrechter Amerikaner“) mit dem Hauptdarsteller verbinden. Wenn einem der Typ egal ist, wirkt es nur aufgesetzt, angeklebt und völlig unnötig.

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