Der Hund von Baskerville


Originaltitel:
Der Hund von Baskerville
Jahr:
1937
Eingetragen:
19.02.2011
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
5,7/10

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Holmes als Grübler...
Sir Hugo Baskerville (Artur Malkowsky) hat seine Frau (Hanna Waag) und deren Verehrer umgebracht, wurde daraufhin aber von seinem eigenen Hund zerfleischt. Seitdem existiert die Legende des Fluchs der Baskervilles. Dr. Mortimer (Ernst Rotmund) ist gerade bei seinem guten Freund, dem aktuellen Baskerville (Charles, Friedrich Kayßler) zu Besuch. Auch Nachbar Stapleton (Erich Ponto) und die entfernte Verwandte Beryl Vendeleure (Alice Brandt) sind an einem verhängnisvollen Abend im Familiensitz zugegen: Während eines Sturms kommt Sir Charles ums Leben – Herzschlag. Hat der Hund wieder zugeschlagen?

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...und in voller Aktion
Zur Ankunft des Neffen und Erben Henry (Peter Voß) berät sich Mortimer mit Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Bruno Güttner). Jener kann sich aktuell nicht um die Sache kümmern, schickt jedoch seinen Vertrauten Dr. Watson (Fritz Odemar) auf das Baskerville'sche Anwesen. Hier gibt es einige Geheimnisse zu erkunden: Beryl, die sich vor Henrys Auftauchen selbst Hoffnungen auf das Erbe gemacht hatte, schmeißt sich sofort an Henry ran. Doch Diener Barrymore (Fritz Rasp) übertrifft sie sogar noch bezüglich verdächtigen Verhaltens: Was hat er mit dem Ausbrecher (Paul Rehkopf), der sich im Moor herumtreibt, zu tun?

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Der billigste Hund von Baskerville aller Zeiten
Auch, wenn sich in die Geschichte ein paar billige Gruselhauseffekte eingeschlichen haben und die Rolle Stapletons Schwester/Frau anders angelegt ist, als im Original, besticht dieser Hund von Baskerville doch durch eine relativ werkgetreue Geschichte. Besonders positiv hervorzuheben ist die gute Charakterisierung Watsons als intelligenter, kompetenter und unabhängiger Charakter – extrem wichtig, da er im gesamten Mittelteil zum Protagonisten wird.

Stilistisch seltsam: „Hollms“ und „Wettsen“ duzen sich. Klar, reine Übersetzungsfrage, aber angesichts der Entstehungszeit und der Gesellschaftsschicht eine unwahrscheinliche.

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