CQ


Originaltitel:
CQ
Jahr:
2001
Eingetragen:
22.02.2011
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
6,4/10

Paris 1969: Dem Film Science-Fiction-Actionfilm „Dragonfly“ geht nach einem Streit mit den Produzenten der Regisseur verloren: „Diva“ Andrezej (Gérard Depardieu) wird entlassen, da er auf ein „leises“ Ende besteht. Stattdessen befindet sich die Beendigung des Streifens plötzlich in den Händen des Cutters Pauls Ballard (Jeremy Davis), der abgesehen von seinen Hobbyfilmchens mit sich selbst vor der Kamera keinerlei Regieerfahrung hat.

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Man sieht sofort: Seit Diabolik sind die Zeiten gleichzeitig spießiger und sexistischer geworden!

Paul hat jedoch auch noch mit anderen Problemen zu kämpfen: Wie schon sein Vorgänger entwickelt er eine Besessenheit mit der jungen, attraktiven Hauptdarstellerin Valentine (Angela Lindvall) – und handelt sich damit den Unmut seiner Freundin (Elodie Bouchez) ein. Und irgendjemand sabotiert die Dreharbeiten... vielleicht der „übergangene“ Andrezej?

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Andrezej flieht mit „seinem“ Film in den Untergrund

Einerseits ist CQ eine Homage an französische und italienische Filme der späten 60er Jahre – von Barbarella bis Diabolik. Dieser Teil ist durch die zahlreichen Zitate (inklusive eines Gastauftritts John Phillip Laws, Star jener genannten Filme) gut gelungen. Andererseits möchte es wohl gerne ein generelles Zeitbild sein. Diesbezüglich wird es allerdings etwas zu „feinsinnig“ – angesichts der weitgehend uninteressanten Geschehnisse der „echten“ Welt sehnt man sich die integrierten Ausschnitte aus Dragonfly mit den ironisch-stilvollen Interaktionen zwischen der Heldin, der „Weltregierung“ und dem Revoluzzer Mr. E (Billy Zane) herbei. Die allerdings im Gesamtbild leider zu kurz kommen.

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