Im Banne des Dr. Monserrat


Originaltitel:
The Sorcerers
Jahr:
1967
Eingetragen:
27.02.2011
IMDB-Wertung:
6,5/10

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Das Experiment beginnt
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Anfangs ist es noch harmloser Spaß
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Dies ist allerdings alles andere als harmlos
Der Wissenschaftler Dr. Monserrat (Boris Karloff) hat sich jahrzentelang der Erforschung von Hypnosetechniken gewidmet. Meist ist er für seine Theorien nur ausgelacht worden und hat sein Leben in relativer Armut verbracht. Doch nun glaubt er, einen Durchbruch erreicht zu haben: Für seine neue Maschine ist schnell der junge Mike (Ian Ogilvy) als Versuchskaninchen gefunden. Der Effekt: Ohne dass Mike es weiß, können Monserrat nun nicht nur seine Umgebung wahrnehmen, sondern unter Aufbringung stärkerer Willenskraft auch seine Handlungen kontrollieren.

Monserrat lässt sich von seiner Frau Estelle (Catherine Lacey) überreden, die positiven Ergebnisse des Experiments nicht sofort zu veröffentlichen, sondern vorher noch selbst ein „bisschen Spaß“ mit dieser „Ersatzidentität“ zu haben. Zuerst gestaltet sich das noch relativ harmlos – eine Hochgeschwindigkeitsfahrt auf dem Motorrad, Diebstahl eines „bestimmt versicherten“ Pelzmantels – doch Frau Monserrat will mehr und ihr Wille ist stärker als der ihres Mannes: Plötzlich gibt es zwei Tote und zwar nicht durch Unfälle!

Hat man nicht gerade eine Abneigung gegen Jugendkultur und Musik der späten 60er Jahre, ist Dr. Monserrat ein kleines Juwel. Gleich mehrere Szenen spielen in einem Club, in dem eine Gruppe ein paar Lieder zum besten geben darf. Sängerin Toni Daly wird immerhin als eines der Mordopfer in die Handlung eingebunden, reiner Selbstzweck ist es also nicht. Auch zwischen eben jener „Jugendwelt“ und dem Leben des älteren Ehepaars Monserrat gibt es praktisch keinen Zusammenhang. Das hat jedoch einen Grund – dass sie praktisch in verschiedenen Welten leben und nur per Proxy „dabei“ sein können, ist ja gerade der Sinn der Sache.

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