Dracula und seine Bräute


Originaltitel:
Brides of Dracula
Jahr:
1960
Eingetragen:
06.03.2011
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6,9/10

Marianne (Yvonne Monlaur), Französischlehrerin auf dem Weg nach Transylvanien, verschlägt es ins Schloss der Baronin Meinster (Martita Hunt). Diese hält hier ihren Sohn (David Peel) gefangen: Angekettet kann er sein Zimmer nicht verlassen. Angeblich sei dies aufgrund seines Wahnsinns notwendig.

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Meinster jr. beim Fluchtversuch
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Marianne trifft ihn und bekommt von dem gutaussehenden jungen Mann eine ganz andere Geschichte zu hören: Seine Mutter wolle die Kontrolle über die weitreichenden Besitzungen der Familie für sich allein. Dader Baron einen guten Eindruck macht, besorgt sie ihm den Schlüssel zu seinen Ketten. Am nächsten Morgen ist die Baronin tot – mit Bisswunden am Hals. Marianne flieht in Panik.

Dr. van Helsing (Peter Cushing), der gerade auf dem Weg zum örtlichen Priester Stepnik (Fred Johnson) ist, liest Marianne auf und bringt sie erstmal zu ihrer Schule. Stepnik hat van Helsing gerufen, da er schon länger Vampire in der Gegend vermutet hat. Und wer könnte der Vampir schon sein, wenn nicht der junge Baron, der nun „dank“ Marianne frei herumläuft? Nur weiß Marianne das noch nicht und so nimmt sie bei ihrem Wiedersehen den Heiratsantrag des Barons an...

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Eine halbe Stunde dauert es, bis van Helsing auftaucht und vorher muss man sich leider mit der zweiten Darstellerriege begnügen. Peel hat als Vampir zwei gute Szenen zu Anfang („nett und freundlich“ und „Schluss mit Charme“), verliert sich dann aber in übertriebenem Kreischen und Zischen.

Am Ende stimmt einen dann jedoch der spektakuläre Showdown in einer Windmühle (inklusive des originellen Einsatzes der Flügel zwecks Werfen eines Schattenkreuzes) gnädig – unterhaltsame Routinekost.

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