Die 7 Goldenen Vampire


Originaltitel:
The Legend of the 7 Golden Vampires
Jahr:
1974
Eingetragen:
15.03.2011
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6/10

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Kah (Shen Chan) reist nach Transylvanien, um Dracula (John Forbes-Robertson) um Hilfe zu bitten: Die „sieben goldenen Vampire“, die einst in China Angst und Schrecken verbreiteten, und Kah so zu Macht verhalfen, sollen wiederauferstehen. Dracula sieht hierin eine Chance, seinem Gefängnis in Osteuropa zu entfliehen und er übernimmt gleich mal Kahs Körper. Was er nicht weiß: Auch Dr. van Helsing (Peter Cushing) ist gerade in China unterwegs. Er hält dort Vorlesungen über Vampirismus, die allerdings bei den dortigen Gelehrten auf nur wenig Resonanz stoßen.

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Einzig Hsi Ching (David Chiang) nimmt van Helsing ernst, denn er kennt die sieben goldenen Vampire beinahe aus erster Hand: Einer seiner Verwandten vernichtete einst einen von ihnen. Nun möchte er van Helsings Hilfe, die Vampirplage endgültig auszurotten. Praktischerweise hat sich van Helsings Sohn Leyland (Robin Stewart) gerade mit der reichen jungen Witwe Vanessa Buren (Julie Ege) angefreundet, die in ihrer Abenteuerlust bereitwillig die Expedition finanziert.

Darüber hinaus dabei sind Chings Familienmitglieder, die allesamt spezielle Kampftechniken beherrschen – von denen sie dann auch im Verlauf der „Handlung“ zur Genüge Gebrauch machen müssen. Nach den kurzgehaltenen Anfangsszenen wird hauptsächlich geprügelt, wie im seinerzeit plötzlich populär gewordenen Kung-Fu-Genre üblich. Dazwischengeschnitten bekommt man ein paar Mal den chinesischen Dracula zu sehen, wie er undefinierte und unerklärte Folterrituale mit halbnackten Frauen durchführt sowie die sechs verbliebenen „goldenen Vampire“ (vergammelte Leichenreiter mit goldenen Gesichtsmasken) irgendwelche Bauern terrorisieren.

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Der groß angepriesene Dracula-Darsteller Forbes-Robertson ist so gerade mal in zwei Szenen zu sehen: ganz am Anfang und ganz am Ende. Zwischendurch übernimmt Chan die Rolle. Bewundern muss man Cushing, der sich inmitten der wirbelnden Schwerter und artistischen Luftsprüngen trotz fortgeschrittenen Alters gut hält. Am Ende gebührt ihm dann aber doch die Ehre, Dracula mal wieder zu beseitigen.

Er ist allerdings das einzige Bindeglied, das den Film überhaupt zusammenhält. Eigentlich handelt es sich hier um zwei Filme: Anfangs- und Endszenen stehen in der britischen Horrortradition, dazwischen gibt es einfach typisch „fernöstliche“ Kampfkost. Wer's mag…

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