Folterkammer des Dr. Fu Man Chu


Originaltitel:
The Castle of Fu Manchu
Jahr:
1969
Eingetragen:
18.03.2011
IMDB-Wertung:
2,6/10

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Fu Man Chus Helfer stürmen den Palast
Fu Man Chu (Christopher Lee) hat mal wieder einen neuen Plan: Er droht, die Welt einzufrieren. Als erste Demonstration, dass er es ernst meint, lässt er ein Passagierschiff einen Eisberg rammen. Nayland Smith (Richard Greene), Fu Man Chus ewiger Gegenspieler, wird aus dem Urlaub zurückbeordert, um sich des Falls anzunehmen.

Der Bösewicht treibt währenddessen seine Pläne in Istanbul voran: Der chemische Prozess, auf der seine Eiserzeugung basiert, benötigt Opium als Rohstoff. Der dortige Gouverneur besitzt die größten Opiumvorräte der Welt. Fu Man Chus Tochter Lin Tang (Tsai Chin) organisiert gemeinsam mit dem Gauner Omar Pasha (Jose Manuel Martin) die Erstürmung dessen Palasts, den Fu Man Chu daraufhin zu seinem eigenen Hauptquartier macht – Omar Pasha wird hintergangen.

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Archivaufnahmen
Die letzte Hürde, die Fu Man Chu nun noch von der Weltherrschaft trennt, ist das schwache Herz Professor Hendersons: Ohne dessen Wissen wird die Formel niemals perfektioniert werden können. So entführt Fu Man Chu den Herzspezialisten Dr. Kessler, der eine Transplantation vornehmen soll.

Die Handlungsformel („Fu Man Chu entführt Wissenschaftler und zwingt sie, für ihn zu arbeiten, damit er die Welt erpressen kann“) wirkt nicht nur für die Zuschauer langsam überstrapaziert: Die Drehbuchautoren konnten dem Geschehen anscheinend nicht mehr viel abgewinnen. So werden einfach, um die Laufzeit zu strecken, völlig motivationslos ein paar Folterszenen reingeschnitten. Damit jedoch nicht genug: Auch ausführliche Archivaufnahmen, die eigentlich nichts mit dem Film zu tun haben, gibt es zu „bewundern“. Sehr schwach.

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