Die unglaublichen Abenteuer des Herkules


Originaltitel:
Le Fatiche di Ercole
Jahr:
1958
Eingetragen:
24.03.2011
Bearbeitet:
26.08.2012
IMDB-Wertung:
5,4/10

Herkules (Steve Reeves) rettet Iole (Sylva Koscina), deren Streitwagen außer Kontrolle geraten ist. Sie ist die Tochter des Königs Pelias (Ivo Garrani). Dieser hat gerade ein Problem: Das goldene Vlies, traditionelles Herrschaftssymbol des Stadtstaates, ist abhanden gekommen, als sein Bruder, der vorige König, verstarb.

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Herkules weiß, was die Frauen wollen: einen großen Brocken Fleisch!

Herkules, Jason (Fabrizio Mioni) und Odysseus (Gabriele Antonini) machen sich auf die Suche nach dem Vlies. Jason hat als Sohn des verstorbenen Königs eigentlich sogar eigene Ansprüche auf den Thron. Diese familieninternen Konflikte müssen jedoch vorerst zurückgestellt werden, denn erstmal drohen viel konkretere Gefahren: Ein Stamm von Amazonen mit sirenenhaften Eigenschaften, Naturgewalten, primitive Höhlenmenschen, wilde Tiere und sogar ein Dinosaurier stellen sich den Helden in den Weg.

Der wilde Beutezug durch unterschiedlichste mythologische Geschichten braucht leider sehr lange, um überhaupt zur Sache zu kommen. Erstmal muss man schier endlose, nichtmal optisch aufbereitete Erzählungen über sich ergehen lassen. Dann folgen ein paar lächerliche „Kämpfe“ mit Stofftieren, bevor dann nach über eine halben Stunde die Reise überhaupt losgeht.

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„Bedrohliche“ Amazonen

Jene ist dann allerdings handlungstechnisch auch keine große Steigerung: Die kurzen Gefahrenepisoden sind jeweils in sich abgeschlossen, zum Gesamtbild tragen sie kaum oder gar nicht bei – praktisch alles ist für den eigentlichen Plot verzichtbar. Körperbeschau ist zwar ohnehin meist die Motivation für Herkules-Filme, aber manchmal wird es zumindest etwas besser bemäntelt.

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