George (
Gary Lockwood) wurde von der Hexe Sybil (
Estelle Winwood) großgezogen. Mittels deren magischen Teichs beobachtet er nur zu gerne die Prinzessin Helene (
Anne Helm). Als diese von dem bösen Magier Lodac (
Basil Rathbone) entführt wird, mit Aussicht, an dessen Drachen verfüttert zu werden, will George sie retten.
Gelegen kommt ihm dabei Ascalon, das Zauberschwert – und die Hilfe sechs legendärer Ritter, die ebenfalls durch Sybils Zauberkraft wiedererweckt wurden. Abfinden muss sich George dagegen damit, dass Sir Branton (
Liam Sullivan), sein Konkurrent um die Gunst Helenes, ebenfalls mit von der Partie ist. Auf dem Weg zu Lodacs Burg müssen die Ritter unglaublichen Gefahren überwinden: Sieben Flüche wirft Lodac ihnen entgegen, die ein Leben nach dem anderen fordern.
Regisseur war
Bert I. Gordon, bekannt für Monsterfilme übelster Machart und ohne Sinn und Verstand. Gemessen an diesem Standard ist
Das Zauberschwert, so billig es ist, ein wirklich großer Wurf. Klar, von viel Handlung kann nicht die Rede sein; die sieben Flüche sind sogar bei genauestem Zuschauen nicht einzeln identifizierbar. Doch für das junge Publikum, für das der Film zweifellos gedacht war, zählen einfach die abenteuerlichen Gefahrensituationen.
Einige davon sind besser gelungen (die Höhle mit den Geistern), andere überzeugen weniger (der Riese). Alles in Allem bleibt
Das Zauberschwert jedoch in positiver Erinnerung: einfache Moral, simpel nachvollziehbare Charaktere, einige einigermaßen originelle Einfälle bei der bunten Umsetzung (die eigentlich genug Stoff für zehn Gordon-Filme des üblichen Formats böte) und sogar ein paar Schauspieler, die man schonmal gesehen hat. Kein Klassiker für die Ewigkeit, aber unterhaltsam.