Die Rache des Hauses Usher


Originaltitel:
Revenge in the House of Usher
Jahr:
1982
Eingetragen:
29.05.2011
IMDB-Wertung:
3,3/10

Was geht hier vor? Wirre bilder, wirre Erzählung... eine mögliche Interpretation des Geschehens ist folgende: Dr. Vladimir Usher (Howard Vernon; laut DVD-Cover: „Eric Usher“) hält seit Jahrzehnten seine Tochter Melissa (Françoise Blanchard) am Leben, indem er anderen jungen Frauen ihr Blut abzapft und Melissa transfusioniert. Das kann sie jedoch jeweils nur für kurze Zeit zum Bewusstsein bringen; ansonsten verfällt sie wieder in ihr immerwährendes Koma. Ushers Freund Alan Harker (Antonio Mayans) kommt zu Besuch, soll Ushers Arbeit weiterführen – ist jedoch von den Enthüllungen erstmal schockiert.

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Hervorragende Leistung des Maskenbildners

So leicht macht es einem der Film jedoch nicht. Die Konfusion ist jedoch kein „künstlerisches Stilmittel“, sondern offensichtliche Unfähigkeit. Die Rache des Hauses Usher wirkt wie der Versuch, Versatzstücke mehrerer unzusammenhängender Produktionen zu einer angemessenen Laufzeit zusammenzuschneiden. Charaktere tauchen unvermittelt auf, verschwinden wieder und es kümmert niemanden. Lange Rückblenden werden eingeschoben, die einem auch nichts Neues (geschweige denn Interessantes) erzählen.

Insbesondere die Masken sind dabei dermaßen lächerlich, dass man schon nach einer Minute nichts mehr ernstnehmen kann. Die aufgeklebten Augen, die ein Charakter manchmal trägt und manchmal nicht, sind einfach zu lächerlich. Und was soll eigentlich die Häufung der Charakternamen aus Dracula? Neben Alan Harker tritt auch noch ein Dr. Seward (Daniel White) auf. Sowas ist doch wohl kein Zufall – aber Sinn hat es im Umkehrschluss deshalb noch lange nicht. Unglaublicher Schrott!

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