Beyond the Time Barrier


Originaltitel:
Beyond the Time Barrier
Jahr:
1960
Eingetragen:
01.07.2011
IMDB-Wertung:
5,2/10

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Eine Stadt aus dem Nichts
Major Allison (Robert Clarke) ist Testpilot bei einem Vorläufer der Weltraumprogramme. Bei einem solchen Testflug bricht plötzlich der Funkkontakt ab, als er zum Flugplatz zurückkehrt, ist dort alles verlassen und verfallen. Auch die nahe Stadt besteht nur noch aus Ruinen und es ist keine Menschenseele aufzufinden. Stattdessen findet er eine neue futuristische Zitadelle (gemalt) vor.

Diese wird tatsächlich von Menschen bewohnt. Allison ist, wie er erfährt, in der Zukunft gelandet. Die meisten Menschen sind hier taubstumm (kein handlungstechnischer Grund, aber eine praktische Methode, Sprechrollen zu sparen). Doch das ist nicht das größte Problem dieser Gesellschaft: Erstens lauern draußen mörderische Mutanten und zweitens wurde bereits seit 20 Jahren kein einziges Kind mehr geboren – die Menschheit stirbt. Letzterem Problem soll Allison abhelfen: Trirene (Darlene Tompkins), die Enkelin des Anführers (Vladimir Sokoloff), die nebenbei Gefühle und Gedanken lesen kann, gilt als letzte fruchtbare Frau.

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Ganz unangenehm ist Allisons offizielle Aufgabe nicht
Eine dritte Fraktion bildet eine Gruppe anderer Zeitreisender: Aus verschiedensten Jahren zwischen Allisons Herkunft und der Gegenwart sind hier Piloten gelandet, die zwar offiziell unter der Aufsicht des Sicherheitschefs (Boyd Morgan) stehen, aber im Hintergrund eigene Rückkehrpläne schmieden.

Recht routinierte und preisgünstige Umsetzung – die vorsichtig positiven Seiten des Films liegen eher in inhaltlichen Belangen. So ist zur Abwechslung mal kein Atomkrieg Schuld an der dunklen Zukunft, sondern aus dem Weltall eingeschleppte Krankheitserreger. Darüber hinaus gibt sich der Film recht menschlich: Auf allzu einfache schwarz-weiß-Muster wird verzichtet. Kann man sich also angucken, muss man aber nicht.

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