The Wizard of Mars


Originaltitel:
The Wizard of Mars
Alternativtitel:
Horrors of the Red Planet
Jahr:
1965
Eingetragen:
08.07.2011
IMDB-Wertung:
3,4/10

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Ein mumifizierter Marsianer mit leuchtenden Gehirn
Auf dem Weg zum Mars bekommt ein Raumschiff technische Probleme – Absturz. Die Besatzung (Roger Gentry, Vic McGee, Jerry Rannow, Eve Bernhardt) sieht nur eine Chance für ihr Überleben: Kurz vor dem Absturz hat sie noch ein Kommunikationsignal aufgefangen. Dessen Quelle gilt es (zu Fuß) aufzuspühren, bevor der Sauerstoff ausgeht.

Der Weg führt sie durch endlose Höhlensysteme und schließlich eine Wüste. Schließlich gelangen die Astronauten zu einer Stadt. Hier findet sich jedoch scheinbar kein lebendes Wesen mehr. Von den früheren Einwohnern sind nur noch Überreste vorhanden, ein paar stecken in Glasröhren, die immerhin ihre Körper erhalten haben.

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Eine recht trockener Vortrag zur Natur der Zeit
Tatsächlich sind sie jedoch am Leben: Ihre Evolution ist so weit fortgeschritten, dass sie mittlerweile auf einer rein geistigen Ebene existieren. Unsterblich sind sie durch Experimente geworden, die es ihnen erlaubten, die Zeit anzuhalten. Jedoch sind seitdem Jahrtausende vergangen und die Unsterblichkeit ist doch nicht ganz das, was sie sich vorgestellt hatten. Soll heißen, sie wünschen sich den Tod, da „das Leben ohne den Tod sinnlos ist“. Dazu brauchen sie aber die Hilfe der Menschen, denn es ist eine physische Handlung, zu der die Marsianer nicht mehr fähig sind.

Drei Viertel: stinklangweilig. Die „Reise“ zieht sich tatsächlich auch für den Zuschauer endlos hin, ohne jedwege interessante oder immerhin spektakulär aufbereitete Szenen zu bieten. Das Ende ist dann zwar immerhin etwas besser, besteht aber nach kurzer „mysteriöser“ Phase dann wieder ausschließlich daraus, dem sprechenden halbtransparenten Kopf John Carradines zuzuhören, der all diese hier kurz zusammengefassten Dinge „erklärt“. Die Lösung ist dann mehr als lachhaft: Es muss ein Uhrenpendel einmal angestoßen werden. Etwas mehr Abstraktionsvermögen wäre schön gewesen.

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