Airport '80 - Die Concorde


Originaltitel:
The Concorde... Airport '79
Jahr:
1979
Eingetragen:
01.09.2011
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
4,2/10

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Die vierteilige Airport-Reihe kommt zu ihrem Ende (und Tiefpunkt): Eine Concorde soll von den USA erst nach Paris und nach dortiger Übernachtung weiter nach Moskau fliegen. An Bord ist unter Anderem die Journalistin Susan (Maggie Whelan), die belastende Dokumente über die Rüstungsfirma Harrison Industries bei sich hat. Dessen Chef (Robert Wagner), ein guter Bekannter Maggies, sieht nur eine Chance, seinen guten Namen zu retten: Die Concorde darf ihr Ziel nicht erreichen.

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So schickt er ihr auf der ersten Teilstrecke eine Lenkrakete hinterher – die die Piloten (Alain Delon und George Kennedy) jedoch durch wilde Flugmanöver abschütteln können; ebenso den ebenfalls angeheuerten Kampfjet. Mit nur leichten Beschädigungen kann die Concorde in Paris landen. Ein Treffen zwischen Susan und dem Bösewicht Harrison führt nur dazu, dass letzterer Zeit gewinnt: Susan verspricht, das Material nicht zu veröffentlichen, wenn er alles selbst gesteht (...wobei sie anscheinend nicht auf die Idee kommt, dass die Rakete, die immerhin auch von Harrison Industries entwickelt und von deren Testgelände abgeschossen wurde, vielleicht ihr gegolten haben könnte). So geht es auf der zweiten Teilstrecke gleich nahtlos weiter: Harrison hat eine Bombe an Bord geschmuggelt.

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Einen größeren Schwachsinn hätte man sich wohl kaum ausdenken können! Doch nicht nur die Charaktere lassen jegliche Logik vermissen, sondern auch die Flugphysik: Da wird mit der Concorde mal eben ein Looping geflogen – und damit noch nicht genug: Währenddessen macht der Kapitän noch das Fenster des Cockpits auf, streckt seinen Arm heraus und feuert eine Leuchtpistole ab! Wie kommen solche Szenen – außerhalb von absichtlich absurden Komödien – bitte durch die Skriptqualitätskontrolle?

Gleichzeitig fehlt auch das, was die anderen Airport-Filme auszeichnete: Viele große Stars gibt es nicht mehr (David Warner hat immerhin einen Kurzauftritt). Dass schon Kennedy als Haupt-„Darsteller“ herhalten muss, spricht Bände, und eine angezogene Sylvia Kristel lockt auch keinen Hund hinterm Ofen hervor. Dass sämtliche Nebencharaktere extremst nervig sind, verschlechtert den Gesamteindruck dann auch nicht mehr – es passt sich nur nahtlos ein. Peinlich!

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