Das Grauen auf Black Torment


Originaltitel:
The Black Torment
Alternativtitel:
Die schwarze Plage
Jahr:
1964
Eingetragen:
12.09.2011
Bearbeitet:
17.05.2012
IMDB-Wertung:
5,8/10

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Familientreffen
Sir Richard Fordyke (John Turner) kehrt mit seiner frischangetrauten Ehefrau Elizabeth (Heather Sears) in den Stammsitz seiner Familie zurück. Sein Vater Giles (Joseph Tomelty) sitzt seit einem Schlaganfall im Rollstuhl, kann sich nur noch per Zeichensprache verständigen. Seine Pflege hat Diane (Ann Lynn), die Schwester von Richards erster Ehefrau übernommen. Die Dorfbewohner zeigen Richard die kalte Schulter. Die Erklärung hierfür liefert Hausdiener Seymour (Peter Arne): Es sei zu diversen Morden gekommen und mehrere Opfer und Zeugen meinen, Sir Richard am Tatort gesehen zu haben. Davon weiß er selbst aber nichts – gibt es einen Doppelgänger, ist der schizophren oder ist es am Ende ein Geist?

Doch auch auf Elizabeth liegt einiger Druck. Ihre Vorgängerin konnte keine Kinder bekommen und damit war die traditionsreiche Familienlinie in Gefahr geraten. Schließlich hatte sie sich deshalb umgebracht. Als Elizabeth sich näher über die Familientradition informiert, erfährt sie darüber hinaus, dass die erstgeborenen Söhne seit vielen Generationen immer abwechselnd „Charles“ und „Giles“ heißen – warum wurde ihr Mann dann „Richard“ genannt?

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Vom Geist seiner toten Frau in den Wahnsinn getrieben geht Sir Richard auf seine lebende Frau los
Langsam kommen die Bausteine zusammen und spätestens, wenn man erfährt, dass es neben Diane noch einen zweiten Verwandten der ersten Frau Fordyke im Haus gibt, wird jeder halbwegs intelligente Zuschauer die „geheimnisvollen“ Zusammenhänge leicht erraten können. Sonderlich subtil geht es nicht zu, alles wird einem auf dem Silbertablett serviert.

Dabei ist die filmische Umsetzung routiniert, aber eben auch unoriginell. Am Anfang gibt es eine interessante Szene, die aus Giles' Perspektive aufgenommen ist. Leider kommt in dem Stil dann überhaupt nichts mehr. Es wäre ein guter Ansatz gewesen: Giles, praktisch katatonisch in seinem Rollstuhl, wird natürlich gerne übersehen; selbst wenn er im Raum ist, sprechen die Leute sehr offen, verraten vielleicht manchmal zu viel. Wieso wird das nicht in die Handlung eingebunden?

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