The Flesh & Blood Show


Originaltitel:
The Flesh & Blood Show
Alternativtitel:
Im Rampenlicht des Bösen
Jahr:
1972
Eingetragen:
13.09.2011
IMDB-Wertung:
5,4/10

Eine Gruppe arbeitsloser junger Schauspieler (Tristan Rogers, Jenny Hanley und Luan Peters) werden für die „Flesh & Blood Show“ angeheuert. In einem stillgelegten Provinztheater soll die spätere West-End-Show einstudiert werden. Bei ihrer Ankunft sind andere Kollegen bereits da und man kommt sich schnell näher. Und der nette Major Bell (Patrick Barr) zeigt schonmal Interesse an den Vorgängen in dem alten Gebäude: In den 30er Jahren habe er selbst auch im Amateurtheater gespielt.

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Betont lockeres Beisammensein

Doch schnell genug stellen sich auch unerwünschte Nebeneffekte ein: Als erste verschwindet Angela (Penny Meredith), sie ist anscheinend mit einer unter den Requisiten herumstehenden Guillotine enthauptet worden. Also die sofort herbeigerufene Polizei eintrifft, liegt dort nur noch eine Wachsfigur, aber die echte Angela bleibt verschwunden. Und das ist natürlich nur der Anfang.

Trotzdem gehen die fröhlichen Proben weiter (!): Es kommt immer wieder frischer Nachschub für die mit immer höherer Frequenz verschwindenden, ermordeten oder zumindest überfallenen und attackierten Darsteller. In der betuhlichen Stadt erfahren die jungen Leute schließlich ein wenig über die Geschichte des Theaters: Früher trat hier ein der bekannte Shakespeardarsteller Arnold Gates auf, der nach einem Skandal Mitte der 40er Jahre spurlos verschwand.

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Wen hat es wohl diesmal erwischt?

Cliché, Cliché, Cliché! Ohne Sinn und Verstand geht es gleich in der ersten Szene sehr repräsentativ los: Es klopft mitten in der Nacht an der Tür, selbstverständlich geht von den beiden Bewohnerinnen diejenige zur Tür, die splitternackt ist – und öffnet diese, ohne sich zu vergewissern, wer sich eigentlich auf der anderen Seite befindet! Dann wird gleich zweimal der Standardscherz/-schockeffekt mit „scheinbaren Leichen“ benutzt. Immer wieder wird in ausführlichen Entkleidungsszenen der DarstellerInnen in Nahaufnahme geschwelgt. Und wie man in den 70er Jahren nun mal wusste: Wer Sex hat, muss sterben!

Das Ganze endet dann mit einer schier endlosen Rückblende, die die „Erklärung“ liefern soll. Tatsächlich weiß man allerdings nach zehn Minuten ohnehin alles, wenn man schonmal einen einzigen beliebigen thematisch ähnlichen Film gesehen hat. Nichts ist langweiliger als die Enthüllung von Dingen, die schon lange klar sind.

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