Das Haus des Schreckens


Originaltitel:
The House of Fear
Jahr:
1945
Eingetragen:
29.09.2011
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
7,6/10

„Die guten Kameraden“, sieben wohlhabende, gesetzte Herren, treffen sich in einem Landsitz, einer alten Schmugglerhöhle, an der Küste Schottlands. Beim Abendessen bringt die Haushälterin (Sally Shepherd) einen Brief für Ralph King (Richard Alexander). In diesem befinden sich Apfelsinenkerne. Kurz darauf kommt King ums Leben.

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Da hat Jemand genaueste Vorbildung
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Ein weiterer Todeskandidat?
Genauso läuft es beim nächsten Clubmitglied (Cyril Delevanti). Chalmers (Gavin Muir), der den Männern Lebensversicherung verkauft hat, wendet sich an Sherlock Holmes (Basil Rathbone).

Da keiner der Versicherten eine Familie hat, sind als Nutznießer jeweils die anderen sechs eingetragen. Der Verdacht liegt also nahe, dass einer der sieben sich entschlossen hat, die Prämien vorzeitig zu kassieren. Einen Verdächtigen macht Holmes bereits per Gruppenfoto aus: Dr. Simon Merrivale (Paul Cavanagh) ist ihm noch aus dessen Zeit als Londoner Chirurg bekannt. Seinerzeit wurde seine Ehefrau ermordet und Merrivale war dringend tatverdächtig (wurde jedoch aus Mangel an Beweisen freigesprochen).

Ganz so einfach liegt die Sache natürlich nachher nicht. Tatsächlich ist es die originelle und unerwartete Auflösung, die nachher den Höhepunkt darstellt. Vorher plätschert der Film trotz durchaus vorhandener Grundspannung eher dahin. Zu bekannt sind mittlerweile die Versatzstücke der Reihe: Morde mit „Gimmick“ (die Apfelsinenkerne), zwischendurch humoristische Auflockerung durch Watson (Nigel Bruce) und Lestrade (Dennis Hoey) und ein erstmal doch sehr ratlos agierender Holmes, bevor er dann am Ende unvermittelt die Lösung aus dem Hut zaubert.

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