Die Frau in Grün


Originaltitel:
The Woman in Green
Jahr:
1945
Eingetragen:
30.09.2011
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
6,9/10


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Watson (Nigel Bruce) lässt sich Hypnose am eigenen Leib demonstrieren
Vier Frauen sind einem Serienkiller bislang zum Opfer gefallen. Ihnen allen wurde der rechte Zeigefinger abgeschnitten. Inspector Gregson (Matthew Boulton) von Scotland Yard ist erschüttert und wendet sich an Sherlock Holmes (Basil Rathbone). Sir George Fennigan (Paul Cavanagh) wacht nach einem Abend mit Lydia (Hillary Brooke) in einem billigen Motel nahe des Fundorts der letzten Leiche auf. Er kann sich an nichts erinnern. Seine Tochter (Eve Amber) berichtet von seltsamen nächtlichen Ausflügen mit Spaten. Doch der Mörder kann er nicht sein, denn kurz darauf liegt Fennigan selbst erschossen in seiner Bibliothek. Holmes ist sich vielmehr sicher, dass sein Erzfeind Professor Moriarty (Henry Daniell) hinter der Sache steckt. Der Haken der Sache: Jener wurde vor einem Jahr in Montevideo gehängt.

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Doch es gibt auch andere Techniken
Fangen wir mal mit dem Positiven an: Gregson ist lange keine solche alberne Witzfigur, zu der Lestrade immer mehr wurde. Das Hypnose und damit also die Beeinflussung anderer Menschen zu unbewussten Taten eine Rolle spielen, ist ebenfalls keine so schlechte Idee. Doch dem Rest merkt man doch allzu deutlich an, dass ihm keine Doyle-Vorlage zu Grunde liegt, sondern nur unterschiedliche Versatzstücke zusammengesetzt werden.

Insbesondere ist die Handlung völlig zerfahren. Wer ist denn nun der eigentliche Bösewicht der Geschichte: die Hypnotiseurin oder Moriarty? Letzteren hätte man verlustlos aus der Geschichte entfernen können. Im Gegenteil: Wäre sogar besser geworden dadurch! Was das Gaunerpärchen überhaupt erreichen möchte, ist darüber hinaus dann auch noch recht schwammig definiert. Schwach.

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