Frankenstein - Zweikampf der Giganten


Originaltitel:
フランケンシュタインの怪獣 サンダ対ガイラ
Alternativtitel:
Furankenshutain no kaijû: Sanda tai Gaira
Jahr:
1968
Eingetragen:
11.12.2011
Bearbeitet:
29.08.2012
IMDB-Wertung:
6,4/10

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Hatte der Vorgängerfilm zumindest noch nominell etwas mit Frankenstein zu tun (das Herz Frankensteins Monsters wurde in Japan zum Teil eines Affenwesens) ist in Frankenstein - Zweikampf der Giganten davon nichts mehr zu spühren. Immanent findet sich keinerlei Hinweis, warum der haarige Riesenaffe – praktisch der japanische King Kong – von aller Welt als „Frankenstein“ bezeichnet wird.

Jener „Frankenstein“ ist scheinbar für Überfälle auf Schiffe und Boote vor der Küste Japans verantwortlich. Dr. Kitei (Russ Tamblyn) und Assistentin Akemi (Kui Mizuno), die Frankenstein seinerzeit fanden und großzogen, können sich das nicht vorstellen: Er sei immer friedlich gewesen, darüber hinaus sei er vor zwei Jahren umgekommen und ohnehin könne er gar nicht im Wasser leben. Dieser Frankenstein, der gerade den Tokioter Flughafen dem Erdboden gleichgemacht und dabei Menschen lebendigen Leibes verspeist hat, muss ein Doppelgänger sein.

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Neuartige Lasergeschütze können den grünhaarigen Frankenstein schließlich überwältigen. Bevor er jedoch endgültig getötet oder gefangen werden kann, erscheint sein bräunlicher Zwilling und die beiden ziehen davon. Schnell kommt es jedoch zum Streit zwischen den beiden: „Der braune“ ist Kiteis Ziehsohn, „der grüne“ ein Ableger, der mehr oder weniger zufällig entstanden ist. Ersterer hält die Moral hoch (…nachdem er im ersten Teil ebenfalls Menschen verspeist hatte…), letzterer ist ein gewissenloses Monster. Doch: Ob dieser Unterschied dem Militär klarzumachen ist?

Dramaturgisch allzu simple Monsterprügelei nach bekanntem Schema der Godzilla-Filme. Weder ist das sonderlich spannend, noch übermäßig komisch. Und das ewige Gerede über „den grünen“ und „den braunen“ wird nachher mit einer Selbstverständlichkeit vorgetragen, die schon etwas an am Geduldsfaden zerrt.

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