Reise zurück in der Zeit


Originaltitel:
Waxwork
Jahr:
1988
Eingetragen:
03.01.2012
Bearbeitet:
02.06.2012
IMDB-Wertung:
6,2/10

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Das hätten sie besser wissen müssen
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Vor dieser Mumie gibt es kein Entkommen
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Der Held „rettet“ (gegen ihren Willen) seine Freundin vor den Auspeitschungen des Marquis de Sade
Ein düsterer Fremder (David Warner) lädt eine Gruppe Teenager (Deborah Foreman, Zach Gilligan, Dana Ashbrook, Michelle Johnson, Micah Grant, Clare Carey und Eric Brown) in sein (plötzlich aus dem Nichts aufgetauchtes) Wachsfigurenkabinett ein. Dabei hat er einen ganz speziellen Plan: Tod und Verderben über die Welt zu bringen. Dazu braucht er nämlich sechs Seelen, die es den Wachsfiguren erlauben würden, zum Leben zu erwachen.

Auf nicht näher erklärte Weise sind seine Wachsfigurenszenen nämlich Portale in die jeweiligen „echten“ Welten. So treffen die Opfer einen Werwolf (John Rhys-Davies), Dracula (Miles O'Keeffe), den Marquis de Sade (J. Kenneth Campbell), das Phantom der Oper, eine Mumie und eine Horde Ghouls und kommen größtenteils dabei um. Doch zum Glück kennt sich Sir Wildried (Patrick Macnee), ein Verwandter, gut mit diesen Sachen aus und rückt mit einem Lynchmob heran…

Immerhin ein paar Altstars, aber die auf billige Lacher ausgerichtete Geschichte grenzt nicht nur an Schwachsinn, sondern entbehrt eben auch jeglicher Atmosphäre oder Spannung. Das Schicksal dieser Cliché-US-High-School-Schüler ist einem gleichgültig. Die Episoden sind jeweils auf den altbekannten Höhepunkt der klassischen Gesamtgeschichte, die Konfrontation mit dem jeweiligen Monster, beschränkt und entbehren so jeglichem dramatischem Aufbau und grundlegender Handlungsentwicklung. Von Kostümen und Trickeffekten mal ganz zu schweigen.

Endgültig albern (auf schlechte Weise) wird es dann beim „Endkampf“: Ein wildes, unübersichtliches Schlachten zwischen den „Guten“ und „Bösen“ inklusive peinlichster Sprüche und Slapstick auf einem Niveau, das man kaum zu glauben wagt. Ein Teenie-Slasherfilm, der sich an klassischen Horrormotiven versucht, ist an sich schon grenzwertig. Dass dann ausgerechnet Miles O'Keeffe zu den besseren Darstellern gehört, ist einfach nur noch peinlich. Und mit Zeitreise hat das Ganze natürlich ohnehin nichts zu tun.

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