Piratensender Powerplay

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Originaltitel:
Piratensender Powerplay
Jahr:
1982
Eingetragen:
18.01.2012
Bearbeitet:
31.03.2013
IMDB-Wertung:
4,7/10

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„Coole“ Sprüche auf Sendung
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Polizei, Post und BR düpiert
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„Mike“ kommt bei der Männerwelt gut an
Tommy (Thomas Gottschalk) und Mike (Mike Krüger) betreiben den „Piratensender Powerplay“, ein illegales Gegenangebot zum verknöcherten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Einmal in der Woche gehen sie um 15 Uhr auf Sendung. Das ist dem Bayerischen Rundfunk ein Dorn im Auge. Mikes Schwester Irmgard (Evelyn Hamann) sieht dagegen das Geschäftspotential: Mike und Tommy sollen ab nun täglich auf Sendung gehen und finanziert werden soll das Ganze durch Werbung.

Immer verfolgt Dr. Müller-Hammeldorf (Gunther Philipp) vom BR, der Polizei (Rainer Basedow) und einem Peilwagen der Deutschen Bundespost (!) weiten die beiden ihr „anarchisches“ Schaffen nun aus ihrem sendenden Wohnmobil immer weider aus. Bis sie sich schließlich als Frauen verkleiden müssen und in der Internatsschule, in der auch Irmgard arbeitet, für die neuen Lehrerinnen gehalten werden.

Piratensender Powerplay als „Spielfilm“ zu bezeichnen, ist in etwa so, als nannte man Fips Asmussen einen Kabarettisten. Ebenso wie Asmussens „Shows“ besteht PP zu zwei Dritteln daraus, dass „Tommy“ und „Mike“ auswendiggelernte Witze aus dem Witzebuch rezitieren. Es ergeben sich nicht etwa mehr oder weniger lustige Situationen aus einer Handlung, sondern die Aufnahmen pendeln grob gesprochen zwischen Außenaufnahmen des „coolen“ Wohnmobils und eben den „Moderationen“ der beiden Haupt-„Darsteller“ („Kommt eine Blondine zum Frisör…”).

Und dann folgt eben die abschließende Episode in der Mädchenschule… Unerträgliche Unkomik entwickelt sich, wenn „Mike“ Krüger sich im Bodenturnen versucht oder der Direktor (Jacques Herlin) sich an ihn ranmacht. Einer der erfolgreichsten deutschen Filme der 80er Jahre und damit Auftakt der „Supernasen“-Reihe. Einfach nur peinlich. Und man muss es sicherheitshalber nochmal explizit wiederholen: Kein „Kult“ und auch nicht „unfreiwillig komisch“, sondern es löst einfach nur ungläubiges Starren und Gemütszustände zwischen bohrender Langeweile und steigender Aggression aus.

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